Schüler-Statement gegen Rassismus

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Die Schüler des Archi-Gymnasiums beim Abschluss ihrer Projekttage

Soest - Mit einer Vielzahl von Projekten haben die Schüler am Archi gezeigt: „Wir sind gegen Fremdenfeindlichkeit.“ Die innere Einstellung hat jetzt auch ein äußeres Zeichen.

Für das Engagement der Schule gab es jetzt das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Mit der Zertifizierung ist die Selbstverpflichtung verbunden, sich auch künftig stetig gegen jede Form der Diskriminierung einzusetzen. 

Überreicht wurde das Zertifikat in Anwesenheit von Sabrina Röglin vom Kreis Soest, Thomas Nübel von der Stadt, Ursula Prehn von der Bürgerstiftung Hellweg-Region und Katrin Retzko-Schürmann von der Elternschaft sowie der gesamten Lehrer- und Schülerschaft. Pauline Uhrmeister nahm stellvertretend für die Schüler und das SV-Team die Urkunde entgegen. 

Eingerahmt war der kleine Festakt von einer riesigen Reihe unterschiedlicher Präsentationen aus dem Bereich Musik und Tanz. Die Veranstaltung war in diesem Jahr der Höhepunkt innerhalb der Projekttage unter dem Motto „SchuLEBEN gestalten und stärken“. Der musikalische Rahmen wurde erweitert durch den Auftritt süd- und mittelamerikanischer Blechbläser, der Common Brass Band, die gestern auch bei „Soest in Harmony“ einen großen Auftritt hatte. 

Im Anschluss wurden die Ergebnisse der Projektage gesichtet. Schüler erläuterten ihre Vorhaben, den Arbeitsgang und die Ergebnisse. Unter anderem haben die Schüler den neuen Planetenweg von der Sonne bis zum Neptun präsentiert, einige Räume wie die kleine Pausenhalle, den naturwissenschaftlichen Flur und verschiedene Fachräume neu gestaltet. Ihren ersten Einsatz hatten auch die aus alten Euro-Paletten gebauten Sitzbänke. 

In die Vergangenheit ging es beim „Das Leben im alten Rom“ oder auf den „Salzrouten im späten Mittelalter“. Von der Vergangenheit in die Gegenwart führte das Projekt über die Wege der Flüchtlingsströme in den vergangenen 50 Jahren. Auch Multiplikatoren, Medienscouts und Lerncoaches stellten die vielfältigen Aspekte ihrer Arbeit vor.

Quelle: wa.de

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