Alde-Schüler als europäische Botschafter

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Europatag im Alde: Vertreter der vier im Netzwerk vertreten Schulen sowie die Jugendlichen rückten gemeinsame Werte in den Blick.

Soest - Zunächst sind sie sich fremd, dann begegnen sie sich, sprechen miteinander, einer lernt vom anderen, Freundschaften entstehen. Darum ging es in dem Stück, das am Europatag die Theater-AG des Aldegrever-Gymnasiums um Thomas Jacob aufführte.

Sich anzunähern, zusammenzuarbeiten – über die Grenzen hinweg, im Großen wie im Kleinen, vor Ort und international – auch dieses Anliegen stand im Mittelpunkt.

Nur zehn Bahnminuten liegen zwischen Soest und Lippstadt: Als Europaschulen rücken das Aldegrever- und das Ostendorf-Gymnasium, das Hubertus-Schwartz- und das Lippe-Berufskolleg jetzt als gute Nachbarn und Partner im Staatenbund noch ein Stück näher zusammen.

Sie bilden ein Netzwerk der Europschulen. Bei der Auftaktveranstaltung im Alde machten sich etliche Schüler auf den Weg zu den Sternen: Sie steuerten Soester Stationen an, spürten dort den Gedanken nach, die Menschen vieler Länder mit der Gemeinschaft verknüpfen.

Martin Fischer, Leiter des Alde, machte deutlich, worauf es den Schülern ankam, als sie die Orte für den Rundgang auswählten: „Europäische Werte“ rückten an Einrichtungen des täglichen Lebens und an Stätten der Erinnerung in den Blick. Die Jugendlichen beschäftigten sich an den Haltepunkten mit Normen, die nicht nur auf dem eigenen Erdteil gelten, sondern als Menschen- und Bürgerrechte sowie als kulturelle Standards universale Bedeutung haben.

Die Teilnehmer, die Begleiter, alle, die den Tag wochenlang vorbereiteten und ihre Ideen umsetzten, bringen zum Ausdruck, so Martin Fischer, dass ihnen diese Werte wichtig sind und sie zu ihnen stehen. Die Schüler zeigten ihre Zugehörigkeit, sie zogen als „Botschafter Europas“ durch die Stadt. Sie gingen auf Erkundungstour, bei der es, wie Gaby Lütkehellweg vom Ostendorf-Gymnasium hervorhob, direkt vor der eigenen Haustür viel Neues zu entdecken gab. Thomas Busch vom Hubertus-Schwartz-Berufskolleg betonte, wie wertvoll es sei, dass Menschen in Europa sich kennenlernen. „Denn“, so Michael Flore vom Lippe-Berufskolleg, „Europa bietet unheimliche Chancen“.

„Machen Sie mit. Mischen Sie sich ein. Sagen Sie, was Sie denken“, lautete der Appell der Europa-Abgeordnete Birgit Sippel (SPD). Sie schaute auf auf Geschichte und Gegenwart: „Noch nie hat eine Generation vor uns, so lange in Frieden gelebt.“ Sie ist überzeugt: „Das, was uns eint, ist stärker als alles, was uns trennt.“ -  Köp.

Quelle: wa.de

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