Alde-Schüler bieten Rallye zum Europatag an

+
Neben Schulleiter Martin Fischer, freuten sich auch Dezernentin Monika Nienaber-Willaredt sowie Europaschulkoordinator Bodo Drewes und die Schulleiter der vernetzten Europaschulen über den Erfolg der Schüler beim Europatag.

SOEST - Die Schüler des Aldegrever-Gymnasiums sind „auf dem Weg zu den Sternen“. So heißt ihr Projekt zum Europatag am 5. Mai. Die Oberstufenschüler werden an dem Tag verschiedene Stationen in der Soester Innenstadt aufbauen und Themen wie Solidarität, Mobilität, Religionsfreiheit oder das Recht auf Bildung in Form einer Rallye für ihre Mitschüler der 9. Klasse anbieten.

„Wie zeigt sich der europäische Gedanke in unserer Stadt?“ Dieser Frage stellten sich Schüler aus den Geschichts-, Sozialwissenschafts- und Religionskursen des Alde unter Federführung von Geschichtslehrerin Corinna Dieckmann. Als Europaschule thematisiert das Gymnasium generell fächerübergreifend verschiedene europapolitische Inhalte. Jetzt sind sie für ihr Projekt von der Ministerin für Europaangelegenheiten, Dr. Angelica Schwall-Düren, sogar dafür prämiert worden.

In dem Projekt „Auf dem Weg zu den Sternen – Europa leben in unserer Stadt“ geht es um die europäischen Werte und wie sie in Soest umgesetzt werden. Unter anderem gibt es eine Station bei der Soester Tafel. Melissa Schönholz war es wichtig, das Thema „Solidarität“ aufzugreifen und zu zeigen, dass man sich füreinander einsetzten kann. Ihr wird an diesem Tag Michael König, Vorsitzender der Soester Tafel, zur Seite stehen.

Eine andere Station wird am Bahnhof sein, dort betreut Eva Heidel das Thema „Mobilität“. Mit Plakaten, Vorträgen oder durch Austausch mit Passanten werden ihre Mitschüler Informationen geben zu Fragen wie: „Wie funktioniert eine Einwanderung und welche Hürden gibt es?“.

Auch die Religionsfreiheit ist ein Thema. Magdalena Hof versucht an Stationen wie der Alten Synagoge das Thema Glauben und Religion näher zu bringen.

Unter der Leitung von Thomas Jacob führen die Schüler außerdem eine selber inszenierte und teilweise selber geschriebene Version von „Robinson Crusoe“ auf. Dort wird das Thema „Willkommenskultur“, Vorurteile und „Wer ist zuhause, wer ist fremd“ aufgegriffen.

An dem Europatag werden noch das Hubertus-Schwartz-Kolleg, das Lippe-Berufskolleg und das Ostendorf-Gymnasium Lippstadt des neu gegründeten Netzwerkes der Europaschulen mit einigen Schülern am Aldegrever-Gymnasium dabei sein. „Etwas, das in der Schule erwachsen ist, wird von den Schülern nach außen getragen und kommt mit neuen Erkenntnissen zurück in die Schule“, beschreibt Dr. Christian Krampe, Lehrer für Sozialwissenschaften, das Projekt. - kamp

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare