Hunderte Millionen Menschen sehen zu

Weltstars rocken New York für Sandy-Opfer

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Keith Richards von den Rolling Stones bei einem Gitarren-Solo

New York - Dutzende Weltstars haben in New York für die Opfer des Wirbelsturms „Sandy“ gesungen. Hunderte Millionen Menschen verfolgten das Benefizkonzert live, im TV oder im Internet.

Pop-Glamour für eine gute Sache: Beim großen New Yorker Benefizkonzert zugunsten der Opfer von Wirbelsturm „Sandy“ haben sich Dutzende internationale Superstars die Klinke in die Hand gegeben. Den Reigen eröffnete Bruce Springsteen, der mit seiner E Street Band mit Songs wie „Land of Hope and Dreams“ und „Wrecking Ball“ einheizte.

Die Rocklegende verbrachte einen Großteil ihrer Jugend in New Jersey, wo der Wirbelsturm Ende Oktober schwere Verwüstungen angerichtet hatte. Die Wiederaufbauarbeiten brachte Springsteen bei seinem Song „My City of Ruins“ zur Sprache. Dieser handle über den Niedergang der Stadt Asbury Park, New Jersey, bevor sie in den vergangenen Jahren wieder erblühte, sagte Springsteen. Für die Nummer „Born to Run“ holte Springsteen dann den ebenfalls aus New Jersey stammenden Jon Bon Jovi zu einem Duett auf die Bühne.

Hurrikan "Sandy" verwüstet Ostküste auf 1000 Kilometern

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Mit von der Partie waren die Rolling Stones, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bandjubiläum feiern. „Das muss wohl die größte Sammlung alter englischer Musiker sein, die sich im Madison Square Garden jemals versammelt hat“, sagte Frontmann Mick Jagger selbstironisch. „Wenn es in London zu regnen anfängt, müsst ihr kommen und uns helfen.“ Als „Sandy“ Ende Oktober in New York gewütet habe, habe er sich nicht in New York aufgehalten, hatte Jagger vor dem Auftritt in einem Interview erklärt. Aber sein Apartment in Big Apple sei überflutet worden.

„Ich lebe nun seit elf Jahren in New York und ich liebe es“, sagte Roger Waters. „Es ist mir eine Ehre, heute hier zu sein und den Bedürftigen zu helfen“, freute sich der Pink-Floyd-Gründer. „Und Hut ab vor den Organisatoren! Ich hätte das nicht gekonnt.“ Waters sang unter anderem mit einem Jugendchor seinen Welthit „Another Brick In The Wall“.

Auch Eric Clapton und Paul McCartney waren dabei

Einen Auftritt bei der Benefizgala im Madison Square Garden hatte auch Popsängerin Alicia Keys, die selbst aus New York stammt. Zudem gaben sich auch Rapper Kanye West, Songwriter Billy Joel, Folkstar Eric Clapton und Paul McCartney ein Stelldichein. Schauspieler Adam Sandler sorgte mit Comedyeinlagen für humorvolle Momente.

Die vierstündige Show unter dem Motto „12-12-12“ war nach Angaben der Produzenten weltweit auf über 200 Fernsehsendern zu sehen und wurde auf 30 Websites gestreamt. Der Erlös aus der Veranstaltung soll Opfern des verheerenden Supersturms „Sandy“ zugutekommen. Allein über Eintrittskartenverkäufe wurden mehr als 30 Millionen Dollar (rund 23 Millionen Euro) gesammelt.

dapd/dpa

Quelle: wa.de

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