Steven Spielberg hatte Angst vor einem Baum

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Die Gebrüder Grimm haben Steven Spielberg Angst gemacht. Foto: Clemens Bilan

Berlin (dpa) - Regisseur Steven Spielberg (69) hat sich als Kind vor den Märchen der Gebrüder Grimm und einem Baum vor seinem Fenster gefürchtet. "Er war riesig - und er hat mir eine Mordsangst eingejagt. In meiner Vorstellungskraft hatte er sich immer in etwas Dämonisches, Furchtbares verwandelt", sagte Spielberg der "Welt am Sonntag".

Die Grimm-Märchen seien "wirklich Furcht einflößend, meist ohne versöhnliche Werte oder ein versöhnliches Ende" gewesen, sagte der Filmemacher. "Sie waren wie eine Art Denkzettel für Kinder."

Er selbst habe seinen Kindern Geschichten von Roald Dahl ("Sophiechen und der Riese") vorgelesen. "Sie haben gewissermaßen mitgeholfen, dass ich zu all meinen Kindern einen guten, intensiven Kontakt habe, dass ich der Held in meiner Familie war", sagte der Vater von sieben Kindern. "Ich stand vor meinen Kindern deshalb gut da, weil sie Dahls Geschichten liebten. Es waren zwar seine Worte, aber ich war es, der sie ihnen vorlas. Dahl war so eine Art Vermittler für mich."

Spielberg hat "Sophiechen und der Riese" jetzt verfilmmt. "BFG - Big Friendly Giant" kommt am Donnerstag in die Kinos.

"Welt"-online-Bericht

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