Bobby Brown spricht unter Tränen über tote Tochter

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Der US-Musiker Bobby Brown. Foto: Justin Lane

Los Angeles (dpa) - US-Sänger Bobby Brown (47) hat in einem TV-Interview unter Tränen über den Tod seiner Tochter Bobbi Kristina Brown gesprochen und Fehler als Vater eingeräumt.

In dem Bericht räumt der Musiker häufigen Alkohol- und Drogenmissbrauch während seiner Ehe mit Pop-Star Whitney Houston ein, als Bobbi ein kleines Mädchen war. Sie hätten als Eltern Fehler gemacht. "Es war ein harter Kampf", sagt er über die häufigen Versuche, sich von Drogen loszusagen. Er sei erst im Rahmen seiner Gefängnisstrafe wegen Trunkenheit am Steuer von seiner Sucht geheilt worden. Der Bericht wurde am Dienstagabend beim Sender ABC gezeigt.

In seiner stürmischen Beziehung mit Houston sei es auch einmal bei einem Streit zu Handgreiflichkeiten gekommen. Er sei aber kein gewalttätiger Mann, sagte Brown. Houston hatte 2006 nach 14 Jahren Ehe die Scheidung eingereicht. 2012 wurde die Pop-Diva im Alter von 48 Jahren tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Los Angeles gefunden. Kokain hatte zu ihrem Tod beigetragen.

Ihr einziges Kind Bobbi starb unter ähnlichen Umständen. Im Januar 2015 lag die 22-Jährige leblos in einer Badewanne mit dem Gesicht nach unten, nach einem halben Jahr im Koma starb sie.

Unter Tränen sprach Brown über den schweren Verlust. Er wünschte, er könnte zwei Tage in seinem Leben rückgängig machen, dann wäre Bobbi noch am Leben. Dem Sänger zufolge wollte die Tochter von Atlanta zu ihrem Vater nach Kalifornien ziehen, doch zwei Tage vor dem Umzug sei sie in ihrem Haus bewusstlos gefunden worden. Hätte er sie bloß früher geholt, sagte der Vater schluchzend.

Browns Familie hat den Freund der jungen Frau, Nick Gordon, beschuldigt, ihren Tod verursacht zu haben. Die Ermittlungen und eine Zivilklage laufen noch. Seit 2012 ist Brown mit Alicia Etheridge verheiratet, sie erwarten ihr drittes gemeinsames Kind.

ABC

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