WERL - Am Ende war es das erwartete Ergebnis: Der SV Hilbeck hat die Zwischenrunde des Warsteiner Masters in Werl souverän für sich entschieden und damit die Direktfahrkarte für die Endrunde gelöst. Und auch wenn am Ende die ganz großen Überraschungen ausblieben:

SV Hilbeck
Unerwartete Kleinigkeiten hatte Vor-, Qualiund Zwischenrunde am Wochenende in Werl dennoch zu bieten. Allen voran der SC Sönnern: Der A-Ligist schaffte es in der Zwischenrunde gestern Abend bis ins Finale, musste da dem Nachbarn aus Hilbeck den Vortritt lassen, hinterließ aber einen äußerst guten Eindruck bei den vielen Fans auf den Rängen der Dreifachhalle. Sönnerns Bester war Philipp Witte. Er schoss allein in der Zwischenrunde fünf der sieben Treffer für sein Team und war maßgeblicher Garant für das gute Abschneiden und das Erreichen der Lucky-Loser-Runde. Der SCS bot zwar spielerisch keine Glanzleistung, zeigte aber Moral und Kampfeslust. Beispielsweise im Spiel um Platz drei gegen das Team aus Iserlohn. Sönnern lag 0:2 hinten, als Philipp Witte kam. Erst schoss er die beiden Treffer zum Ausgleich, um dann mit der Schlusssirene den entscheidenen Abschluss zum 3:2 zu suchen und zu finden.
Aufgeputscht von diesem Erfolg und angefeuert von vielen Fans versuchte Sönnern dann im Finale die Sensation zu schaffen. Doch der SV Hilbeck ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Erst Steffen Eschmann, später Kapitän Marcel Reninghoff schossen den SVH nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Sönners Chwallek zum Sieg des Turniers. Zuvor hatte sich der Bezirksligist in den Partien kaum eine Blöße gegeben, machte dabei auch meist nicht mehr als notwendig. Für die Endrunde müsse man sich aber deutlich steigern.
Weitere kleine Überraschung in der Werler Halle war das unerwartete Ausscheiden von RW Westönnen. Mit gerade einmal zwei Punkten aus sechs Partien musste sich der A-Ligist bereits nach der Vorrunde aus dem Wettbewerb verabschieden. Gleiches Schicksal übrigens auch für den TuS Echthausen: Das Schlusslicht der Arnsberger A-Liga konnte am Samstag in der Vorrunde ebenfalls nicht gewinnen und schied sang- und klanglos aus.
Den Weg über die Qualifikationsrunde in die Zwischenrunde mussten indes BW Büderich und der TuS Bremen gehen. Beide Mannschaften lieferten sich mit der SG Oberense einen packenden Dreikampf um die beiden Plätze für die Zwischenrunde. Am Ende hatten die Oberenser knapp das Nachsehen. In der Zwischenrunde war allerdings für Büderich und Bremen auch schnell Schluss. Einen guten Eindruck hinterließ Preußen TV Werl. Erst in der sechsten Runde kassierte die Mannschaft Niederlage Nummer zwei – und die war äußerst ärgerlich. Gegen Iserlohn lagen die Werler schon 1:3 zurück, als sie kurz vor Schluss den Turbo zündeten. Doch es brachte nichts. Unschönes Merkmal eines ansonsten absolut fairen Turniers in der Werler Dreifachhalle: In der Trostrunde gerieten die Mannschaften aus Bönen und Iserlohn aneinander. Nach zwei roten Karten musste das Turnier für einige Minuten unterbrochen werden, bis Spieler und Zuschauer, die auf und neben dem Platz aneinander geraten waren, sich wieder beruhigt hatten.
Quelle: wa.de
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