HERNE ▪ Mit fünf Medaillen im Gepäck kehrten die U17-Kämpfer der Börde-Union Werl/Welver von den Bezirkseinzelmeisterschaften in Herne zurück.

Die Nachwuchs-Kämpfer der Börde-Union schnitten bei den Bezirksmeisterschaften gut ab.
Das neunköpfige Team von Cheftrainer Eddy Covijn zeigte damit deutlich, dass man in dieser Altersklasse auch auf Bezirksebene mit den Großvereinen aus Dortmund, Bochum und Witten mithalten kann.
Jennifer Nürnberger (-57 kg) zeigte in ihren beiden Kämpfen, die sie knapp verlor, schöne Ansätze. Doch fehlte das nötige Glück, so dass sie ausschied. Daniel Seibel (-55 kg) hatte eine unglückliche Auslosung und musste daher in seiner Gewichtsklasse die meisten Kämpfe auf dem Weg ins Finale bestreiten, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Er gewann vier Kämpfe vorzeitig, erreichte so souverän das Finale. Hier traf er auf einen starken Kaderkämpfer, der mit Wertungsvorsprung gewann. Daniel Seibel freute sich aber sehr über die Silbermedaille und der damit verbundenen Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften.
Colin Ebel (-60 kg) musste in seinem Erstrundenkampf zunächst wachgerüttelt werden. Dann setzte er die im Training einstudierten Techniken gut um und gewann diesen und auch seinen nächsten Kampf ohne Probleme. Doch ging auch bei ihm das Finale knapp verloren. Mit dem Silberplatz war er aber sehr zufrieden.
Leonie Vollmer (-63 kg) verlor ihren ersten Kampf knapp, zeigte im zweiten Kampf eine schöne Technik und stand im kleinen Finale. Dieses verlor sie unglücklich.
Hendrik Ebel (-73 kg) nutzte seine glückliche Auslosung nicht, musste zwei schnelle Niederlagen hinnehmen und schied aus. Lara Wüste (-48 kg) traf nach einem schnellen Sieg im Halbfinale im Finale auf eine starke Gegnerin aus Siegen. Nach kurzer Abtastphase konterte sie geschickt und sicherte sich wie im Vorjahr den Bezirksmeistertitel.
Pascal Leske (-81 kg) packte nach einer unglücklichen Niederlage zu Beginn sein Kämpferherz aus, erzielte eine schöne Wertung und ließ sich auch nicht durch den Ausgleich beeindrucken. Er griff immer wieder an und zeigte auch in der notwendig gewordenen Verlängerung, dass er der bessere Kämpfer war. So sahen es dann auch die Kampfrichter, die ihm einhellig ihr Votum gaben, so dass Pascal Leske als Dritter das Podest betreten durfte.
Die fünf Medaillengewinner fahren am nächsten Wochenende zu den Westdeutschen Meisterschaften, wo es ungleich schwerer sein wird, Edelmetall zu gewinnen.



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