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Startplätze beim Möhne-Triathlon vergriffen

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MÖHNESEE ▪ Eine veränderte Laufstrecke, eine vergrößerte Wechselzone und noch mehr Sicherheit für alle Beteiligten: Das planen die Tri-Cops Warstein für ihren nächsten Möhnesee Triathlon, der am 10. Juli zum 19. Mal über die Bühne geht.

Eine großes Organisationsteam ist für die 19. Auflage des Möhnesee-Triathlons erforderlich. ▪

© Schröter

Eine großes Organisationsteam ist für die 19. Auflage des Möhnesee-Triathlons erforderlich. ▪

Und dabei begehrter ist denn je: Innerhalb von nur sechs Wochen waren sämtliche knapp 1000 Startplätze vergriffen. Nach aktuellem Meldestand gehen 496 Sportler auf der Volksdistanz (0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) 124 Starter in den Staffeln und 351 Athleten über die Kurzdistanz (1,5/40/10) an den Start. „Unser Motto ‘Von Sportlern für Sportler‘ hat funktioniert. Die Leute erkennen einfach, dass da nicht irgend jemand einen Triathlon organisiert, der sich mit der Materie gar nicht auskennt, sondern Menschen, die diesen Sport selbst gerne ausüben“, sieht Michael Voss von den Tri-Cops hier das Erfolgsrezept der Veranstaltung. Des Weiteren lebe der Möhne-Triathlon auch von der regen Beteiligung zahlreicher Betriebssportgruppen.

Für internationales Flair sorgen neben Startern aus Kolumbien, England oder den Pakistan diesmal erstmals auch eine Infineon-Staffel aus Ungarn und ein Starter aus den USA. Während sich bei den Frauen wohl wieder Melanie Schwalbe (Buschhütten), Cintia Weber (Deiringsen) und Vera Henke (Salzkotten) um die ersten Plätze streiten dürften, ist der Ausgang bei den Herren einmal mehr offen: „Da gibt es immer unbekannte Sportler, die plötzlich vorne mitmischen“, so Michael Voss. Lediglich in der Kreismeisterschafts-Wertung sei der Weg für Andre Burholt nun frei, da Vorjahres-Sieger Frank Schumann nicht starte.

Favorit oder Normalo – alle Athleten werden sich diesmal über eine „Erfassungs-Matte“ in den See begeben, über welche die Tri-Cops nachher feststellen können, wer noch im Wasser ist und wer nicht. „Im letzten Jahr standen zwei verwaiste Räder in der Wechsel-Zone und wir wussten nicht, ob die Sportler noch im Wasser waren oder gar nicht angetreten. So ist es nun viel sicherer“, erläuterte der 1. Vorsitzende Wilfried Menzel. Mehr Sicherheit gibt es auch beim Schwimm-Ausstieg: Weil die Läufer mit einem Zwei-Kanal-System zu Beginn nach Westen geführt werden, kommen sich die Athleten hier nicht mehr ins Gehege. Da am Sportplatz an der Brückenstraße nun mehr Platz zur Verfügung steht, soll zudem die Wechselzone vergrößert und mit weiteren Massage-Möglichkeiten ausgestattet werden.

Worauf sich die Starter bei allem Komfort allerdings einstellen müssen, sind kältere Wassertemperaturen – hat sich der See durch den kalten Mai doch bislang noch nicht so aufgeheizt wie üblich. In Gefahr sei die Veranstaltung dadurch aber auf keinen Fall: „Die erforderliche Mindesttemperatur bekommen wir auf jeden Fall“, sind sich die Organisatoren sicher. „Aber ein Neopren-Anzug dürfte Plicht sein.“ ▪ tob

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