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Oberliga-Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr im Börde-Berufskolleg – Hinspiel ging knapp verloren

Handballer des STV gegen HSG Menden-Lendringen

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SOEST ▪ Die Entscheidung fiel 14 Sekunden vor Schluss: Der Ex-Soester Tobi Genau traf für die HSG Menden-Lendringsen zum 28:27, wodurch die Niederlage der Oberliga-Handballer des Soester TV besiegelt war. Nun treffen beide Teams am Sonntag um 18 Uhr in der Halle des Börde-Berufskollegs wieder in einem „intensiven Spiel“ aufeinander, wenn es nach HSG-Trainer Björn Wißuwa geht.

Bastian Ketterer erwartet am Sonntag mit dem Soester TV die HSG Menden-Lendringsen. ▪

© Niggemeier

Bastian Ketterer erwartet am Sonntag mit dem Soester TV die HSG Menden-Lendringsen. ▪

Die HSG ist derzeit Tabellensechster, führte die Tabelle zu Beginn der Saison sogar zeitweise an. „Die Tabelle spiegelt aber schon unseren aktuellen Leistungsstand wider. Natürlich hätten wir gerne zwei oder drei Punkte mehr geholt, aber wir stehen dort schon zurecht“, schätzt Wißuwa die Situation seines Teams realistisch ein. Man zähle nicht zum oberen Topbereich, die Spitze sei schon ein ganzes Stück weg.

Doch im Gegensatz zu den Soestern sammelten die Lendringser zuletzt Selbstvertrauen. Hat der STV aktuell an einer Serie von fünf Niederlagen in Folge zu knabbern, nennt Menden-Lendringsen zwei Siege in Folge sein eigen. „Wir haben dadurch sicher etwas Rückenwind und können etwas gelöster in das Spiel gehen“, weiß der HSG-Coach um die Wirkung der beiden Erfolge.

Doch gleichzeitig blickt er auch mit etwas gerunzelter Stirn auf die bisherigen Partien in Soest. „Bei unserer Bilanz können wir es uns nicht leisten, den Gegner zu unterschätzen“, gibt Wißuwa sowieso nicht allzu viel auf irgendwelche „Serien“. Beide Teams hätten ein ähnliches Leistungsniveau, „Soest ist unbequem zu spielen.“ Nach der Partie in der Bördehalle muss die HSG noch gegen Schalksmühle ran. „Die beiden Spiele sind sicher Indikatoren, wo es für uns in dieser Saison am Ende hingehen wird“, ist sich Wißuwa sicher. Wenn man auf Platz drei bis sechs einlaufe, wäre das schon völlig in Ordnung. Doch um die Motivation brauche sich für dieses Spiel wohl keiner Sorgen machen, sowohl auf Soester als auch auf Mendener Seite.

Personell sind die Voraussetzungen bei der HSG optimal, alle Spieler sind fit und brennen auf ihren Einsatz. Die Soester können nur hoffen, dass Tobi Genau sein Kunststück Sekunden vor Schluss nicht erneut gelingt. ▪ lel

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