Teilnehmerrekord beim Turnier des TTV Ense 1975

Julia und Ina Hanke vom TTV Ense belegten in der D-Klasse den fünften Platz.

Bremen - Die fünfte Auflage des vom TTV Ense ausgerichteten Ergo-Cups für Zweiermannschaften erzielte mit 182 Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen eine Rekordbeteiligung. In der Bremer Ballspielhalle gab es aufgrund des reizvollen Mannschaftsspielmodus’ über 13 Stunden lang in vier Wettkampfklassen spannenden Tischtennissport.

Die sogar aus Kevelaer oder Siegen angereisten Mannschaften genossen wieder die besondere Atmosphäre des inzwischen zum Geheimtipp gewordenen Enser Neujahrturniers. Auch für die Turnierleitung mit Thomas Suchantke, Gisbert Theis und Andrea Hanke bedeuteten die fast 600 ausgetragenen Spiele stundenlange Höchstleistungen.

In der A-Klasse setzten sich Grunwald/Kemmesies (MTV Dinslaken) im Endspiel mit 3:1 gegen Friedrich/Gerwig (TTC Velbert) durch. Björn Chomse und Sven Rinke vom TuS Bad Sassendorf standen beim knappen 2:3 im Viertelfinale gegen die späteren Zweitplatzierten kurz vor einer Überraschung. Sie ließen dennoch einige deutlich höher eingestufte Paarungen hinter sich.

In der B-Klasse spielten sich die Dortmunder Gesinghaus/Purevsuren (PTSV) mit zwei knappen 3:2-Siegen im Halbfinale und Endspiel ganz nach oben auf das Siegertreppchen. Sie verwiesen damit Kuschel/Klüppel (Lendringsen/Platte Heide) auf Platz zwei. Die beiden Enser Oliver Steeg (TuS Sundern) und Matthias Fortmann (TTV Neheim-Hüsten) schafften es bis ins Viertelfinale und konnten damit so etwas wie einen kleinen Lokalerfolg landen.

Im Wettbewerb der C-Klasse gewannen Brdenk/Springer (Post SV Gütersloh) das Finale mit 3:1 gegen Goebel/Dueger (TTC Werne).

ln der D-Klasse standen am Ende Pollok/Rzytki (TuS Querenburg) vor Lindner/Schirmer (Hammer SC). Die Schwestern Julia und Ina Hanke vom gastgebenden TTV Ense kamen bis ins Viertelfinale, das sie nach einem Sieg von Bezirksklassen-Spitzenspielerin Julia Hanke mit 1:3 verloren geben mussten.

Viele der Akteure aus insgesamt über 60 Vereinen wollen auch beim nächsten Mal wieder mit dabei sein.

Die Veranstalter um die TTV-Vereinsvorsitzenden Herbert Trümper und Harald Luckert zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zuspruch und dem Verlauf des Turniers. Der zeitliche Rahmen konnte von der Turnierleitung durch einen flexiblen Modus einigermaßen gehalten werden. Aufgrund einiger Anfragen aus anderen Verbänden und auch aus dem Ausland steht die Überlegung im Raum, beim nächsten Mal bundesweit oder sogar international auszuschreiben und gegebenenfalls eine zweite Sporthalle dazuzunehmen.

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