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1400 Läufer beim 23. Soester Stadtlauf unterwegs

Zwei Runden lang führten Andreas Beulertz (links), Nikki Johnstone (Mitte) und Renning Elischer das Feld an, dann setzte sich Johnstone uneinholbar ab.

SOEST -  Die heimischen Vorjahres-Sieger waren am Start, doch am schnellsten waren in diesem Jahr die Gäste: Nikki Johnstone (ART Düsseldorf) und Christl Dörschel (LAZ Puma Rhein-Sieg) siegten Sonntagnachmittag beim 23. Soester Stadtlauf. Andreas Beulertz aus Soest und Luciene Cramer aus Warstein waren mit ihren zweiten Plätzen jeweils beste heimische Läufer im Hauptlauf über zehn Kilometer.

Rund 1400 Läufer und 14 Rennen – das sind die Eckdaten, die Arnold Blümel am späten Sonntagnachmittag „absolut zufrieden“ stimmten. Der erste Vorsitzende von Marathon Soest zählte rund 200 Läufer mehr als im Vorjahr und freute sich besonders über wachsende Teilnehmerzahlen bei den Schüler- und Bambini-Läufen. „Wir sind im Vorfeld noch intensiver in die Schulen und Kindergärten gegangen und das ist ja auch die Zeilsetzung der Veranstaltung“, erklärte Blümel am Rande der Siegerehrung.

Ein weitere Grund für dieses Plus an Läufer war Nikki Johnstone. Der für den ART Düsseldorf startende Ausdauersportler gab am Sonntag seine Premiere auf dem Soester Kopfsteinpflaster und war nach 32:57 Minuten als Erster im Ziel. Damit war er noch 20 Sekunden schneller als fünf Stunden zuvor beim Herbstwaldlauf in Neubeckum. „Ich bin ein bisschen laufverrückt, da Soest in der Nähe war, habe ich mir gedacht: ‘Läufst du da auch noch mal’ “, erklärte Johnstone später.

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Dabei sah es zunächst danach aus, als ob es beim Rennen um den Wanderpokal des Soester Anzeigers auf einen Dreikampf hinaus laufen würde. Rund vier Kilometer konnten Vorjahressieger Andreas Beulertz (LG Hamm) und Renning Elischer noch folgen. „Kurz vor der Hälfte hat der Sieger dann aber nochmal beide Füße in die Hand genommen und eine super Zeit hin gelegt, die wäre hier heute glaube ich niemand gelaufen“, lobte der Zweitplatzierte Andreas Beulertz.

Bei den Damen war es Christl Dörschel, die mit einer Zeit 36:13 Minuten den erneuten Sieg von Luciene Cramer verhinderte. „Ich kam am Anfang etwas schlecht von der Stelle, das war so voll da, desshalb bin ich etwas verhalten angegangen“, analysierte Dörschel nach ihrer Stadtlauf-Premiere. Dabei hätte sie durchaus noch konditionelle Reserven gehabt: „Das war jetzt nicht ganz voll, beim Marathon in Essen nächste Woche möchte ich meine Bestzeit von 2:45 Minuten knacken.“

Das ihr die Frau mit diesen schnellen Zielen gefährlich werden könnte, hatte die Warsteinerin Lucien Cramer schon früh gemerkt. „Als ich sie beim Start gesehen habe, wusste ich schon, dass es für den Sieg heute vermutlich nicht reichen würde“, erklärte Cramer später. „Das ist aber nicht schlimm, man kann nicht immer gewinnen“. Und schließlich war ihre Zeit mit 39:26 Minuten deutlich besser als bei ihrem Sieg im Vorjahr.

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