Keine Schützenhilfe für SEG: Platz drei im Fernduell

Sebastian Sprenger und die Soester EG sicherten sich zwar den vierten Sieg in Folge in der Regionalliga-Platzierungsrunde, aber am Ende sprang doch nur der dritte Platz heraus.
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Sebastian Sprenger und die Soester EG sicherten sich zwar den vierten Sieg in Folge in der Regionalliga-Platzierungsrunde, aber am Ende sprang doch nur der dritte Platz heraus.

ECHTROP -   Das war Spannung pur im Echtroper Eissportzentrum. Während die Soester EG das Schlusslicht der Regionalliga-Platzierungsrunde, die Ratinger Ice Aliens Ib, mit 4:2 (2:1, 2:0, 0:1) bezwang, gab es immer wieder per Lautsprecher Zwischenstände aus Dinslaken.

Dort trafen die Dinslakener Kobras, die im Fernduell mit Soest um den zweiten Platz der Platzierungsrunde konkurrierten, auf die Lauterbacher Luchse.

Die Rechnung war einfach: Die SEG musste einen Punkt mehr holen als die Kobras. Und da sollten die den Soestern in einer Fanfreundschaft verbundenen Lauterbacher, die schon als Erster feststanden, mithelfen. Doch schnell machte sich im Echtroper Eissportzentrum Ernüchterung breit, denn Dinslaken lag schnell mit 3:1 vorne. Da half es auch nicht, dass Patric Schnieder und Marcel Döscher einen frühen Rückstand zur 2:1-Führung nach dem zweiten Drittel wandelten. Denn während die Soester im zweiten Abschnitt auf 4:1 durch Christoph Ullrich und Patric Schnieder erhöhten, zog auch Dinslaken davon (8:3). Am Ende hieß es 9:4 für Dinslaken, das sich so den zweiten Platz sicherte.

Soests Trainer Burkhard Höcker zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, wenngleich er einräumte, dass es ein eher durchschnittliches Spiel seiner Mannschaft gewesen sei: „Wir haben vielen Leuten Einsatzzeiten gegeben. Das hat dem Spielfluss ein wenig geschadet. Insgesamt waren wir auch nicht gut, haben zu viele Zeitstrafen gesammelt.“ Allein im ersten Drittel waren es fünf Unterzahlsituationen für die Soester. Dennoch bewies die SEG ihre Qualität und errang so immerhin den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Als Tabellendritter der Platzierungsrunde treffen die „Bördeindianer“ nun im Viertelfinale des Regionalliga-Pokals auf den Meister der NRW-Liga, Eisadler Dortmund. Gespielt wird am kommenden Wochenende mit Hin- und Rückspiel. Dabei haben am Freitag erst die Eisadler Heimrecht (Beginn 20 Uhr). Das Rückspiel steigt am kommenden Sonntag ab 19 Uhr im Echtroper Eissportzentrum. „Das wird noch einmal eine richtige Herausforderung. Dortmund hat einen extrem starken Kader mit vielen Oberliga-Spieler“, ist Höcker gewarnt. - tom

Soester EG: Sawannia, Rotheuler; Keyser, Buschmann, Mühlfort, Jahrendt, Döscher, Peschke, Ullrich, Ehlert, Schnieder, Balke, Siering, Carels, Seb. Sprenger, Linke, Jäger.

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