Aloys Buschkühl bleibt Bibertal-König

Aloys Buschkühl mit seinen Töchtern Amelie und Rebecca nach dem Zieleinlauf. ▪
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Aloys Buschkühl mit seinen Töchtern Amelie und Rebecca nach dem Zieleinlauf. ▪

RÜTHEN ▪ Aloys Buschkühl (LG Warstein-Rüthen) bleibt der unangefochtene König des Bibertals: Erneut konnte der 36-Jährige seinen im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord um rund drei Minuten verbessern. Von Monika Nolte

Buschkühl lief gestern nach 42,195 Kilometern und 2:46:10,40 Stunden über die Ziellinie mit mehr als einer Viertelstunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Markus Kreimer (LAC Veltins Hochsauerland) und Vereinskollege Thomas Grosser (3:20:55,92).

„Es lief wirklich super“, schien Buschkühl kaum erschöpft im Zieleinlauf. „Es war zwar ein einsames Rennen, aber trotzdem ein schönes.“ Dabei hatte sich Buschkühl erst am Vorabend von den TSV Rüthen-Organisatoren zum Marathon-Start überreden lassen. Eigentlich wollte er in diesem Jahr nur über die halbe Distanz gehen. Und für den Fall, dass der FC Schalke 04 Deutscher Meister geworden wäre, hätte er seinen Start gar ganz abgesagt: „Dann hätte ich das Training eingestellt“, schmunzelte der Sieger.

So sei er die erste Hälfte des Rennens auch etwas gemächlicher angehen lassen, berichtete der Effelner, habe dann aber festgestellt, „dass noch was geht“ und richtig Gas gegeben. Und weil die Strecke so schön sei, versprach er den Organisatoren gleich, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Bis dahin stehen aber noch weitere Wettkämpfe für Buschkühl auf dem Kalender. Im September möchte er bei den Westdeutschen Meisterschaften im Marathon angreifen und möglichst vorne mitlaufen.

Wenig Überraschungen gab es gestern auch über die weiteren Distanzen. Auch Tobias Schüller aus Warstein (LG Deiringsen) lief über die 10-Kilometer-Strecke ein einsames und mit 35:16,50 Minuten ein sehr schnelles Rennen: „Alles perfekt wie im letzten Jahr“, war er mit seinem Lauf hoch zufrieden. „Am Anfang war ich ja etwas beunruhigt“, musste er zugeben. Mit dem Zweitplatzierten Swen Pöppe SK Wunderthausen hatte er immerhin den Vorjahressieger über die Halbmarathon-Distanz auf den Fersen. „Aber ich konnte mich direkt am Anfang schon 50 Meter absetzen.“

Beinahe zwei Minuten Vorsprung lief Dauersiegerin Luciene Cramer aus Warstein (Laufladen Endspurt) auf ihre Verfolgerin heraus. Mit 40:36,40 Minuten war auch sie mit ihrer Zeit hoch zufrieden: „Ich bin super gelaufen“, strahlte Cramer. Dabei hatte sie bereits am Vortag ein Rennen in Arnsberg-Herdringen absolviert und natürlich gewonnen. „Das war eine gute Woche“, stellte sie zufrieden fest, dass sich ihr erhöhtes Trainingspensum voll ausgezahlt habe. Tochter Dana nahm gestern am Jedermann-Lauf über 4 300 Meter teil und war mit 23:12 Minuten schnellste ihrer Altersklasse W14.

Bei jedem Lauf in der Umgebung dabei sind die Sportler vom Lauftreff des TV Warstein mit ihrer Chefin Cilli Menke. Auch gestern freuten sie sich über neue Bestzeiten. Cilli Menke gewann ihre Altersklasse über zehn Kilometer in 1:01:32,50 Stunden. Dietmar Moritz und Andreas Pieper vom Lauftreff haben gerade erfolgreich ihren ersten Halbmarathon in 1:50 Stunden beim Osterlauf in Paderborn absolviert. Gestern konnte allerdings nur Moritz am Start sein, in 47:13,30 Minuten wurde er Siebter seiner Altersklasse.

Der Warsteiner Tobias Herrmann (LG Warstein-Rüthen) absolvierte den Schüler-Lauf über 1 500 Meter in der schnellsten Zeit von 05:05,00 Minuten.

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