023.07.10|Fußball
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München - Die Rotlicht-

© Getty
Franck Ribéry droht auch in Deutschland ein Verfahren
Die Staatsanwaltschaft München bestätigte, dass sie sich ebenfalls den Vorgang anschaue. Es handle sich um eine „Vorprüfung“. Barbara Stockinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Wir schauen uns derzeit den Vorgang an, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.“
Ribéry äußerte sich in "Bild" über die Affäre: „Ich muss diesen Tiefpunkt jetzt überstehen. Ich bin davon überzeugt, dass ich das Vertrauen der Leute, die jetzt vielleicht an mir zweifeln, wieder zurückgewinnen werde.“ Auf die Frage, ob er Angst um seine Karriere habe, sagte er: „Nein. Auch nach dem Tag vor Gericht in Paris nicht. Denn ich habe mir nichts bewusst zu Schulden kommen lassen.“ Ribéry: „Meine Familie ist für mich da. Besonders meiner Frau möchte ich danken.“
Karl-
Die französische Sportministerin Roselyn Bachelot hat erklärt, dass sie „keinen Spieler in die Nationalmannschaft berufen würde, gegen den ermittelt wird“. Der neue Verbandspräsident Fernand Duchaussoy sagt, er sehe nicht, „wie ein Spieler, gegen den ein Anklageverfahren eingeleitet wurde, für das Team Frankreichs nominiert werden kann“. Damit droht Ribery das Aus im Nationalteam. Gegen ihn war in Frankreich ein Anklageverfahren eingeleitet worden. Er hatte bezahlten Sex mit einer Prostituierten eingeräumt, die seinerzeit minderjährig war. Allerdings beteuert der Bayern-
Ribéry soll die damals minderjährige Prostituierte auch einmal nach München einfliegen lassen und sich mit ihr in einem Hotel getroffen haben. Sexuelle Kontakte zu minderjährigen Prostituierten gegen Bezahlung sind auch hierzulande strafbar.
tz
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