Schlagabtausch zwischen US-Kandidaten

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Rick Santorum (l.) und Mitt Romney bei ihrer hitzigen Debatte.

Mesa/USA - Kurz vor einer Reihe entscheidender Vorwahlen haben sich die Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in den USA noch einmal einen hitzigen Schlagabtausch geliefert.

Bei der TV-Debatte in Arizona forderten sich Exgouverneur Mitt Romney und der frühere Senator Rick Santorum, die beiden derzeitigen Favoriten, bei den Themen Steuern und Staatshilfen für Banken und Industrie gegenseitig heraus.

Es könnte der letzte derartige Schlagabtausch auf dem Bildschirm gewesen sein. Von einer weiteren Debatte, die in Atlanta geplant war, nahmen sowohl Romney und Santorum als auch der Texaner Ron Paul Abstand.

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Alle Teilnehmer des Streitgesprächs in Arizona, zu dem auch der ehemalige Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, gekommen war, betonten ihre Ablehnung der Finanzspritzen für die Automobilindustrie 2008 und 2009. Santorum erklärte aber, er sei weiter gegangen und habe gegen andere Rettungsbemühungen der Regierung gestimmt. Romney habe hingegen “die Leute von der Wall Street“ unterstützt, warf Santorum dem Konkurrenten vor. “Und als es um die Autoarbeiter und die Leute in Detroit ging, sagte er Nein.“

In einer jüngsten Umfrage liegen Romney und Santorum unter den Republikanern etwa gleichauf bei 32 beziehungsweise 33 Prozent. Gingrich und Paul blieben der Erhebung der Nachrichtenagentur AP und des Marktforschungsinstituts GfK zufolge abgeschlagen zurück.

Der demokratische Amtsinhaber Barack Obama liegt unterdessen deutlich vor seinen möglichen Herausforderern bei der Wahl im November: acht Prozentpunkte vor Romney, neun vor Santorum und zehn vor Gingrich und Paul.

dapd

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