Selbstmordplan gestoppt

IS-Terrorist wollte wohl Kita in die Luft sprengen - Sein grausamer Brief

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Nach dem Anschlag auf ein Sikh-Gebetshaus in Essen wurden zwei der drei Tatverdächtigen mit diesem Fahndungsfoto gesucht. Mohammed Ö. soll der Salafisten-Gruppe angehört haben, die die Attacke durchgeführt hatten.

Essen - Nach dem Anschlag auf einen Sikh-Tempel in Essen plante offenbar einer der Täter den nächsten grausamen Terrorakt: die Sprengung eines Kindergartens. 

Die „Bild“ berichtet, dass Mohammed Ö. den grausamen Anschlagsplan im Jugendknast Iserlohn schmiedete. Demnach habe der 18-Jährige vorgehabt, Gift in Eis zu mischen und damit möglichst viele Kinder zu töten. Im Anschluss wollte sich Mohammed Ö. in einem Kindergarten in die Luft sprengen. 

Die Erkenntnisse zu dem schockierenden Anschlagsplan gehen aus einem Brief hervor, den Mohammed Ö. im Gefängnis heimlich an seinen Komplizen Yusuf T. schleusen wollte. Ein Justizwachtmeistern entdeckte den Brief jedoch und reichte die grausame Botschaft umgehend weiter. Der Brief war im Rahmen eines Berufungsprozesses von Mohammed Ö. verlesen worden. 

„Dürfte ich damit Kinder töten?“

Darin steht: „Ich arbeite als Eismann mit meinem Eiswagen und verkaufe Eis an viele Kinder. Dürfte ich nach Scharia das Eis mit Arsen oder Warfarin würzen oder besser Strychnin, um damit Kinder zu töten?"

Weiter fragt Mohammed Ö.: „Anschließend mit dem Eiswagen eine Istis hadi Amaliya (Selbstmordattentat, Anm. d. Red.) in einem Kindergarten machen?"

Laut „Bild“ gehörte Mohammed Ö. einer radikalen Salafisten-Gruppe an, die den Anschlag auf ein Sikh-Gebetshaus in Essen durchgeführt hatte. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Der Anführer der Gruppe soll Yusuf T. gewesen sein, der sich zur Zeit in U-Haft befindet. 

Laut seinem Anwalt soll sich Yusuf T. jedoch von der Salafisten-Szene distanziert haben. „Er will damit nichts mehr zu tun haben, wird deshalb vor Gericht auch umfassend aussagen.“

Mohammed Ö. muss zur Zeit eine zweijährige Haftstrafe absitzen. Die Anklage: Er soll vor dem Anschlag in Essen an zwei Probesprengungen mit Rohrbomben beteiligt gewesen sein. Sein Anwalt war deswegen in Berufung gegangen.

kus

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