Auf der A1 zwischen Hamm-Bockum/Werne und Ascheberg

Alkoholisierter Autofahrer kracht in Wohnwagen: Drei Kinder unverletzt

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[Update 14.06 Uhr] Hamm/Werne - Ein alkoholisierter Autofahrer aus dem hessischen Neuental ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in voller Fahrt auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Ascheberg kurz vor der Raststätte "Im Mersch" auf ein Wohnwagengespann aufgefahren. Der Sachschaden war immens, die Autobahn blieb stundenlang gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Laut Pressemitteilung der Polizei Münster bemerkte der 45-Jährige aus Neuental, der einen Opel Astra fuhr, das vor ihm fahrende Wohnwagengespann eines 61-Jährigen aus Bräunlingen im Schwarzwald zu spät und traf es in voller Fahrt mit deutlich über 100 km/h. Durch den Zusammenstoß sei der Aufbau zerstört worden. Die Feuerwehr wurde um 1.07 Uhr zu dem Verkehrsunfall gerufen.

Aufgrund der herumwirbelnden Wohnwagentrümmer habe eine 28-Jährige mit ihrem Opel Corsa ausweichen müssen und die Mittelplanke touchiert. Ein nachfolgender VW Transporter, an dessen Steuer ein 44-Jähriger aus Emsdetten saß, habe ebenfalls eine Vollbremsung vollziehen müssen. An diesem Fahrzeug sei ein leichter Sachschaden entstanden.

"Die mitfahrenden Kinder im Fahrzeug des 61-Jährigen Gespannfahrers im Alter von 2, 4 und 11 Jahren wurden vorsorglich im Krankenhaus untersucht, blieben aber unverletzt", so die Polizei. Die Kinder befanden sich mit ihren Großeltern im Fahrzeug.

In der Atemluft des 45-Jährigen Neuentalers bemerkten die Beamten laut Mitteilung Alkoholgeruch. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Den Führerschein behielten die Beamten sofort ein. 

Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Die Autobahn musste in Richtung Bremen mehrere Stunden vollgesperrt bleiben. Der Rückstau war bis zu vier Kilometer lang. Die Feuerwehr Werne war mit 23 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.

Quelle: wa.de

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