Zugstrecke Hannover - Hamm betroffen

Nächtliche Tragödie: ICE überfährt Gleisbauarbeiter bei Gütersloh

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[UPDATE 13.25 Uhr] Ein Gleisbauarbeiter ist bei einem Arbeitsunfall auf der Strecke zwischen Bielefeld und Hamm ums Leben gekommen. Der 21-Jährige wurde am Mittwochabend kurz vor dem Bahnhof im ostwestfälischen Gütersloh von einem Schnellzug erfasst, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der Mitarbeiter der Deutschen Bahn früher als geplant auf die Gleise getreten. Später sollten hier Arbeiten beginnen. Ein ICE überrollte den Gleisbauarbeiter.

Nach Aussage des Lokführers habe der mit einer orangefarbenen Warnweste bekleidete Mann mit dem Rücken zum Zug mitten auf dem Gleis gestanden, teilte die Polizei weiter mit.

Trotz sofortiger Notbremsung wurde der aus Gütersloh stammende Mitarbeiter der Bahn vom ICE erfasst. Er sollte gemeinsam mit einem Kollegen Arbeiten durchführen. Diese sollten jedoch nach Erkenntnissen der Polizei erst später am Mittwochabend beginnen.

Warum der 21-Jährige schon vorher auf den Gleisen stand, ist nach Einschätzung der Polizei im Nachhinein wohl nicht mehr zu klären, wie ein Sprecher erläuterte. Der Kollege, der mit dem 21-Jährigen die Arbeiten in dem Abschnitt ausführen sollte, war zum Unfallzeitpunkt noch nicht vor Ort.

Da es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden gibt, gehen die Ermittler von einem tragischen Unfall aus. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, die Baustelle sei noch in Vorbereitung gewesen.

Der Streckenabschnitt zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin war nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Die rund 350 Fahrgäste aus dem ICE wurden mit Bussen und Taxen zum Bahnhof nach Hamm gefahren. - dpa

Quelle: wa.de

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