Gamescom lockt Spielefans mit vielen Neuheiten

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Zahlreiche Neuheiten für die Playstation 4 werden auf der Gamescom dem Publikum vorgestellt.

Köln - Die größte Spielwiese der Welt, die Gamescom, hat ihre Tore für Gamer wieder geöffnet, ganze 300 000 Besucher werden bis Sonntag in Köln erwartet.

Von yourzz-Reporter Andreas Grabowski

Auf 193.000 Quadratmetern findet man alles, was das Herz eines Spielers begehrt: Videospiele, Merchandising und Neuheiten. Grund genug, dass sich yourzz-Reporter Andreas Grabowski einmal umgesehen hat, was es so zum Daddeln gibt.

Fünf Hallen voller Spiele

Ganze fünf Hallen bieten Platz für Konsolenspiele, sucht man jedoch ein Videospiel kann es schwer werden – es führt nämlich kein gerader Weg durch die Hallen, überall ist irgendwo etwas abgesperrt und man muss einen Umweg gehen, zum Beispiel über das Parkdeck. Ist zwar ein bisschen nervig und am Ende des Tages hat man einen ordentlichen Weg zurückgelegt, aber es dient immerhin der Sicherheit, um Massenhysterie vorzubeugen.

Eindrücke von der Gamescom in Köln

Hat man dann ein Spiel gefunden, das man antesten will, dann muss man viel Zeit und Geduld mitnehmen. Will man möglichst viel schaffen, empfiehlt es sich also mehrere Tage auf der Messe einzuplanen.

Die großen Flaggschiffe der Spieleentwickler haben sehr lange Schlangen und viele der Besucher rüsten sich bereits mit Camping-Stühlen aus.

Beim Nintendo-Stand kann man zum Beispiel drei Stunden anstehen, um den Scrolling- Shooter „Star Fox Zero“ zu spielen, beim „Super Mario Maker“ muss man sogar vier Stunden Zeit haben. Immerhin scheint es so, als wäre Nintendo der einzige Stand bei dem man auch auf lange Wartezeiten hinweist.

"Call of Duty" ist ein Sony-Blockbuster

Sonys Blockbuster sind dieses Jahr das neue „Call of Duty: Black Ops 3“ und „Uncharted 4“ , man setzt also auf bereits bekannte Gesichter. Auch der First-Person Shooter „Destiny“, der in einem Science-Fiction-Universum angesiedelt ist, lockt die Massen zum riesigen Sony-Stand.

Der Xbox-Hersteller Microsoft kontert unter anderem mit dem EA-Titel „Star Wars: Battlefront“ einem Shooter, der im Star-Wars-Universum Platz nimmt. Ebenfalls das Fußballspiel „Fifa 16“ hat es den Spielern beim Xbox-Stand angetan.

Nintendo setzt natürlich auf Mario, mit dem neuen „Super Mario Maker“ kann man nämlich sein eigenes Sprunglevel kreieren. Super wichtig ist auf der Gamescom 2015, die dem Leitthema „Next Level Of Entertainment“ folgt, die Virtuelle Realität. Man setzt eine komisch aussehende Brille auf und ist 360 Grad im Spiel, man kann also zum Beispiel auch hinter sich schauen. Es ist als wäre der Spieler mittendrin im Game.

Im Test mit einer der Brillen, die Oculus Rift, hat sich dies als sehr interessant und lustig erwiesen. Die Bewegungen, die man mit seinem Kopf dabei anstellt, werden im Spiel fast sofort und exakt umgesetzt.

Jedoch wird es irgendwann anstrengend, dem Geschehen vor seinen Augen zu folgen, denn das Bild war noch relativ unscharf, auch im Test mit mehreren Spielen zeigte sich dies. Ebenfalls bietet Sony eine Virtual-Reality Brille, die den Namen „Project Morpheus“ trägt und Samsung bietet die Galaxy Gear VR an. Auch HTC will in dem Segment mitmischen und präsentiert die „HTC Vive“-Brille.

Kleinere Spiele können auf der Gamescom natürlich auch punkten. „Ratchet and Clank“ ist ein lustiges und bunt aussehendes „Jump-and- Run“-Spiel für die Playstation 4 und „Tearaway Unfolded“ ist auch ein Geheimtipp. Man spielt einen Nachrichtenboten in einer Welt, die komplett aus Schnipsel und Papier besteht, und navigiert diesen durch verschiedene Level, da man aber selbst nur aus Papier besteht, reicht ein Luftstoß und man ist Game over.

Trend der Retro-Spiele

Abwechslung gibt es auf der Gamescom zum Beispiel im Bereich der „Retro“-Spiele. In einer ganzen Halle warten zahlreiche Verkaufsstände auf die Besuchermassen. Draußen können die Besucher im Outdoor-Bereich kräftig Sonne tanken. Dort gibt es auch eine spektakuläre „Stuntshow“ zu sehen.

Fazit: Ein Muss für Gamer

Im Großen und Ganzen ist die Gamescom, wie jedes Jahr, einfach Pflicht für einen Spieler. Schade ist es jedoch, das es scheint, als ob die Spiele abnehmen. Auf zahlreichen Bühnen werden verschiedenste Vorführungen gezeigt. Doch das ist eigentlich nur schmückendes Beiwerk. Nervenaufreibend ist die Spielemesse aber auch, denn immerhin muss man viel Zeit mitbringen und muss sich durch Menschenmengen drängeln. Dies ist aber auch kein Wunder, die Gamescom ist für Privatbesucher komplett ausverkauft, lediglich Nachmittagskarten sind noch erhältlich, wenn ab 14 Uhr die ersten Menschen das Gelände verlassen. Es lohnt sich, um viele Neuheiten zu sehen.

Quelle: wa.de

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