Abbau sollte vor Beschädigung schützen

Wertvolle Schütte-Skulptur versehentlich geköpft

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Der Künstler Thomas Schütte schuf die Skulpturengruppe "Ganz große Geister", die seit 2004 auf dem Gelände der Philharmonie Essen stand.

Essen - Um sie vor möglichen Beschädigungen zu bewahren, sollte die Skulpturengruppe "Ganz große Geister" des Künstlers Thomas Schütte auf dem Außengelände der Philharmonie Essen abgebaut werden. Bei der Demontage wurde eine der Skulpturen am Donnerstagvormittag versehentlich geköpft. 

Beim Abbau von drei wertvollen Bronzeskulpturen des Künstlers Thomas Schütte in Essen ist am Donnerstag einer Skulptur versehentlich der Kopf abgetrennt worden. Ein Kran hatte die Figur mit Hilfe eines Gurtes um den Kopf anheben wollen, als vermutlich eine Schweißnaht nachgab. Die Galerie des Künstler äußerte sich in einer ersten Reaktion entsetzt. 

Eigentümer der Skulpturen ist der Essener Kunstsammler Thomas Olbricht. Hintergrund des Abbaus war die Sorge vor Diebstahl und Vandalismus. "Niemand kann verhindern und für die Zukunft ausschließen, dass dieses großartige Kunstwerk beschädigt wird", hatte Olbricht seine Entscheidung begründet.

Die Skulpturengruppe wurde in den Jahren 1998 bis 2004 geschaffen. Seit 2004 stand sie als Dauerleihgabe vor der gläsernen Fassade des RWE-Pavillons der Philharmonie. 

Quelle: wa.de

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