Popschlager-Sänger äußert sich gegenüber "Bild"

Wendler-CDs angeblich gestohlen: Kolpingwerk stoppt Benefiz-Verkauf

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Dinslaken/Dortmund - Nach dem Fund von rund 4500 CDs und DVDs des Popschlager-Sängers Michael Wendler in und an vier Altkleidercontainern in Dortmund wollte das Kolpingwerk einen Teil der Entsorgungskosten durch den Verkauf der "Silberlinge" refinanzieren. Daraus wird nichts: Offenbar handelt es sich um Diebesgut, das deshalb nicht veräußert werden darf. Die Aktion ist bereits gestoppt worden.

Auf der eigens dafür freigeschalteten Facebook-Seite "Wegwerfmusik - CDs für den guten Zweck" heißt es am Dienstag: "Laut Michael Wendler sind die 4500 CDs mit einem Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen aus dem Anwesen von Herrn Wendler gestohlen worden. Anschließend haben die Diebe demnach ihr kostbares Diebesgut in unsere Container geschmissen. Das müssen wir so zur Kenntnis nehmen. Solange der Sachverhalt nicht geklärt ist, sind wir gezwungen, die Aktion zu stoppen. Herr Wendler kann natürlich seine CDs abholen (hat sich aber noch nicht gemeldet) oder den Verkauf für den guten Zweck freigeben. Wir geben Bescheid, ob und wie es weiter geht."

Gegenüber der "Bild"-Zeitung äußerte sich der aus Dinslaken nach Florida ausgewanderte Michael Wendler zur Herkunft der CDs und DVDs so: "Ja, bei mir wurde eingebrochen! Mein Anwalt bereitet eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Diebstahl vor. Das ist kein Scherz, sondern eine Straftat. In einem Stallanbau auf der Wendler-Ranch sei "hauptsächlich alte Promo-Ware" gelagert worden.

So haben wir am Montag berichtet

Das Gerücht, Wendler selbst habe eigene Alben aufgekauft, um seine Chartplatzierungen zu verbessern, weist der Sänger von sich: "Quatsch, lächerlich! Das ist ein so ausgeklügeltes System, da ist Manipulation nicht möglich. Das weiß jeder, der sich in der Branche auskennt", zitiert "Bild" Wendler.

Quelle: wa.de

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