Sieben Monate nach Verschwinden in der Ems gefunden

Wasserleiche identifiziert: Vermisster Mann aus Münster (80)

Münster/Greven - Die Identität einer Leiche, die am 11. Februar in der Ems in Greven entdeckt und am Montagnachmittag obduziert worden war, ist zweifelsfrei geklärt: Wie die Polizei Münster am Dienstagmittag mitteilte, handelt es sich um einen 80-jährigen Mann aus Münster, der seit Anfang August 2015 vermisst worden war. Fremdverschulden schließen die Ermittler aus.

"Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Münster. Nach dem Mann aus Münster-Roxel war nach seinem plötzlichen Verschwinden auch mit einem Hubschrauber und Mantrailer-Hunden gesucht worden. Sämtliche Maßnahmen hatten aber vor sechs Monaten nicht zum Erfolg geführt.

Messtechniker hatten die Wasserleiche am vergangenen Freitag, 11. Februar, bei Arbeiten in der Ems entdeckt, wobei zunächst noch nicht einmal gesagt werden konnte, ob es sich beim Toten um einen Mann oder eine Frau handelte. 

Der vermisste Rentner hatte als "orientiert und sehr zuverlässig" gegolten. Ob es sich um einen Unfall oder einen Suizid handelte, können Oberstaatsanwalt Heribert Beck von der Staatsanwaltschaft Münster und die Polizei mutmaßlich nicht mehr klären.

Mutmaßlich bedingt durch das aktuelle Hochwasser dürfte die Leiche in der Ems freigespült und dann entdeckt worden sein.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare