Viele Glatteisunfälle in NRW - vier Schwerverletzte auf A4

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Düsseldorf - Schnee und Eis haben am Wochenende in NRW viele Autos ins Rutschen gebracht. Meist blieb es bei Blechschäden oder leichten Verletzungen. Lebensgefährlich verletzt wurden allerdings vier Autoinsassen auf einer Autobahnbrücke bei Bergneustadt.

Winterliche Straßenverhältnisse haben am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Auf der A4 bei Bergneustadt wurden am Samstagabend bei einem schweren Glatteis-Unfall auf einer Talbrücke vier Menschen lebensgefährlich verletzt. Auch sonst kamen auf schnee- oder eisglatten Straßen vor allem in Ostwestfalen-Lippe, aber auch in anderen Landesteilen viele Autos ins Rutschen. Dort blieb es jedoch zumeist bei Sachschäden und leichten Blessuren.

Bei dem Unfall auf der A4 war ein Wagen auf eisglatter Fahrbahn gegen einen kurz zuvor an gleicher Stelle verunglückten Kleinwagen geprallt. Dessen Insassen waren gerade ausgestiegen und wurden von ihrem Auto auf die Fahrbahn geschleudert, wie die Kölner Polizei berichtete. Fahrer und Beifahrerin des anderen Autos wurden eingeklemmt. Für die Bergungsarbeiten wurde die Autobahn stundenlang gesperrt.

Im Kreis Düren zählte die Polizei ein Dutzend Unfälle vom frühen Samstagabend bis Sonntagmorgen. Eine Landstraße musste wegen Unbefahrbarkeit vollständig gesperrt werden, bis Streudienste die Glätte auflösten.

Gleich zwei Dutzend Unfälle meldete die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke bis Sonntagmorgen. Die Schäden gehen in die Zehntausende, aber nur zwei Menschen wurden leicht verletzt. Grund waren auch hier Schnee- und Eisglätte, in einem Fall kam dann noch Alkohol dazu. Mit Alkohol aufs Glatteis - das ging auch in Hamm nicht gut, wo ein 28-Jähriger nach einem Unfall nicht nur sein Auto, sondern auch seinen Führerschein los war.

Einen Schwerverletzten brachten die Retter in Steinfurt ins Krankenhaus. Der 22-Jährige, der keinen Führerschein hat, war von der glatten Straße in einen Graben gerutscht. Weitere Unfälle, die ebenfalls überwiegend glimpflich verliefen, wurden unter anderem aus dem Bergischen Land gemeldet. - lnw

Quelle: wa.de

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