Verkehrszählung von Straßen.NRW beendet: Jetzt wird ausgewertet

+

Gelsenkirchen - Nach rund einem halben Jahr ist in NRW pünktlich zum Stichtag 30. September die Verkehrszählung zuende gegangen. Ihre Arbeit erfolgreich getan haben zahlreiche Menschen, die an vielen Stellen im Land mit Warnweste bekleidet und Papier und Bleistift in der Hand akribisch den vorüberfahrenden Verkehr protokolliert haben.

Nach dem Zählen beginnt nun die Zeit des Auswertens. Die Ergebnisse der diesjährigen Verkehrszählung sollen nach Angaben von Straßen.NRW im Herbst 2016 vorliegen.

Diese Ergebnisse dienen dann als Datenbasis für die weitere Planung neuer Straßen oder Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Die Erkenntnisse aus der Zählung geben Aufschluss über die Verkehrsentwicklung und dienen ebenso als Grundlage für Lärm- und Emissionsberechnungen.

Von großem Nutzen sind sie zudem für Forschungsinstitutionen, Verbände und Bürgerinitiativen. Bei der Verkehrszählung, die am 14. April startete, hat Straßen.NRW nicht nur auf das menschliche Auge gesetzt, sondern darüber hinaus auf moderne Erfassungstechnik wie Seitenradargeräte in Leitpfosten und Induktionsschleifen in der Fahrbahn – so genannte "Dauerzählstellen".

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums findet die bundesweite Verkehrszählung regelmäßig alle fünf Jahre statt, zuletzt 2010. Sechs verschiedene Fahrzeugarten - Busse, zwei LKW-Klassen, Motorräder, PKW und Fahrräder - wurden dabei getrennt erfasst. - eB

In Nordrhein-Westfalen wurde der Verkehr gezählt:

• an 604 Stellen im rund 2.200 Kilometer langen Autobahnnetz

• an 1.590 Stellen auf Bundesstraßen (rund 4.700 Kilometer)

• an 4.089 Stellen auf Landesstraßen (rund 13.000 Kilometer)

• an 1.575 Stellen auf Kreisstraßen (rund 9.800 Kilometer)

• an 231Stellen auf besonders hoch belasteten Gemeindestraßen

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare