Endstation Leitplanke

A1/A45: Verfolgungsjagd im VW up mit der Polizei

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Schwerte/Hagen - Es gibt weitaus geeignetere Fahrzeuge für eine Verfolgungsjagd mit der Polizei: In einen VW up versuchten zwei Remscheider am Montag vor der Polizei zu fliehen - erst über die A 1 und die A 45 bei Hagen, dann über die Ruhrtalstraße. Hier landete ihr Wagen jedoch in einer Leitplanke, und die Beamten nahmen die Männer fest.

Gegen 20.16 Uhr wollten Beamte der Autobahnpolizei am Montag die beiden Insassen eines VW up auf dem Rastplatz "Funkenhausen" an der A1 kontrollieren. Als sich der Streifenwagen dem Fahrzeug näherte, fuhr der Kleinstwagen jedoch nach Informationen der Polizei plötzlich los. Der VW up überfuhr einen Grünstreifen und raste auf die A1 in Richtung Bremen.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. An der Anschlussstelle Hagen-Nord schien der VW die Autobahn verlassen zu wollen. Doch das war eine Finte. Der Pkw jagte an der Anschlussstelle vorbei. Er wechselte immer wieder rücksichtslos die Fahrstreifen und nutzte auch den Seitenstreifen. 

Am Westhofener Kreuz ging es weiter auf die A45 in Richtung Frankfurt, aber nur bis zur Anschlussstelle Schwerte/Ergste. Hier verließ der Fahrer die Autobahn und raste weiter über die Ruhrtalstraße in Richtung Hagen. Dabei überholte er teilweise riskant andere Pkw. Auch eine rote Ampel hielt ihn nicht auf. Dann aber verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw und schleuderte nach rechts in die Schutzplanken. 

Noch war der Fluchtversuch der beiden Männer nicht beendet. Sie sprangen aus dem beschädigten Auto und versuchten nun, zu Fuß das Weite zu suchen. Vergeblich: Den mutmaßlichen 21-jährigen Fahrer aus Remscheid nahmen Einsatzkräfte der Hagener Polizei sofort vor Ort fest, seinen Beifahrer erwischten sie noch im Nahbereich der Unfallstelle.

Beim 21-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch und bei einem Alko-Test einen deutlich überhöhten Promillewert fest. Zudem verfügte der Mann über keine Fahrerlaubnis. Der 26-Jährige wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht - unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei der Untersuchung des VW stellten die Beamten zudem noch frische Unfallspuren fest, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem vorherigen Unfall stammen dürften.

Von beiden Tatverdächtigen wurden Blutproben entnommen. Gegen sie besteht der Tatverdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Verkehrsunfallflucht.

Quelle: wa.de

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