Verdi-Warnstreiks gestartet: Bahnen im Depot - Kitas zu

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In Nordrhein-Westfalen, wie hier in Düsseldorf,  haben am Dienstag Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst begonnen.

Düsseldorf  - In Nordrhein-Westfalen haben am Dienstag Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst begonnen. In Düsseldorf, Bochum, Duisburg, Münster, Hamm und anderen Städten blieben nach Gewerkschaftsangaben Busse und Bahnen im Depot. Auch Kitas - etwa in Gelsenkirchen - blieben geschlossen.

Von den Warnstreiks betroffen sind laut Gewerkschaft Verdi alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, wie Nahverkehr, Müllabfuhr, Sparkassen, Stadtverwaltungen, Jobcenter, Kitas und kommunale Krankenhäuser. Am Mittag spricht Gewerkschaftschef Frank Bsirske bei einer Kundgebung in Düsseldorf. 

Demonstrationen sind auch in Bochum und Bielefeld geplant. An der zentralen Kundgebung in Bielefeld wollen Verdi-Mitglieder aus dem Bezirk Hamm/Unna teilnehmen. In Hamm werden die Stadtwerke und der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke laut Verdi-Pressemitteilung zudem vor dem Verkehrsbetriebshof zu einer eigenen Streikveranstaltung zusammengerufen werden.

Die Gewerkschaft hat für Dienstag in rund 50 NRW-Städten - darunter auch Warstein, Lippstadt und Soest - dazu aufgerufen, die Arbeit den ganzen Tag niederzulegen. Mit der Aktion will Verdi den Forderungen im aktuellen Tarifkonflikt Nachdruck verleihen. Verdi rechnet mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Am Mittwoch soll in mehr als 50 weiteren Kommunen - darunter der Verdi-Bezirk Südwestfalen - sowie an den beiden großen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn gestreikt werden.

Landesweite Streiks auf einen Blick

In dem Tarifkonflikt verlangen die Gewerkschaften sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre geboten, was die Gewerkschaften ablehnten. Verdi-Landesleiterin Gabriele Schmidt sprach von einer "Provokation". Die Tarifverhandlungen gehen am Donnerstag in Potsdam weiter. - dpa

Quelle: wa.de

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