Neun Prozent mehr als im Jahr zuvor

Über 2,1 Millionen Menschen in NRW erhielten 2015 soziale Grundsicherung

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Düsseldorf - Etwa jeder achte Einwohner (12,0 Prozent) Nordrhein-Westfalens hat 2015 Geld vom Staat für die soziale Grundsicherung erhalten. Die Zahl der Empfänger lag insgesamt bei knapp 2,14 Millionen, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Das sind neun Prozent mehr als 2014.

Grund für den starken Anstieg war unter anderem die gestiegene Zahl der Asylbewerber, die Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten. 

Die größte Gruppe aller Empfänger stellten mit gut 1,6 Millionen Menschen aber erneut die Empfänger von Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV). 

Die meisten Empfänger bezogen auf die Einwohnerzahl gab es in Gelsenkirchen (22,1 Prozent) und Essen (18,0 Prozent). In diesen Städten wurden auch für besonders viele Kinder und Jugendliche Mindestsicherungsleistungen gezahlt. So waren in Gelsenkirchen 39,1 Prozent, in Essen 33,2 Prozent aller Bewohner unter 18 Jahren auf die Leistungen angewiesen. 

Die niedrigste Mindestsicherungsquote aller 396 Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens hatte die Gemeinde Schöppingen im Kreis Borken. Hier waren im vergangenen Jahr 2,6 Prozent der Einwohner und 3,2 Prozent der Minderjährigen auf Mindestsicherungsleistungen angewiesen. - dpa

Quelle: wa.de

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