Tödlicher Betonklotzwurf: DNA-Spur in Dänemark

Symbolbild Polizei Blaulicht1

Odense/Recklinghausen - Zehn Wochen nach dem tödlichen Betonklotzwurf auf eine Frau aus Recklinghausen auf einer dänischen Autobahn könnte eine unbekannte DNA auf dem Stein die Ermittler zum Täter führen.

"Wir haben ein DNA-Profil gefunden, das wir nicht aus dem Polizeiregister kennen", sagte Ermittlungsleiter Michael Lichtenstein am Mittwoch laut Mitteilung. "Deshalb wollen wir untersuchen, ob die DNA von möglichen Verdächtigen mit dem gefundenen Profil übereinstimmt." 

Für den entscheidenden Hinweis auf den oder die Täter lobte die Polizei eine Prämie von über 250.000 Kronen (rund 33.600 Euro) aus, zu der neben Privatpersonen zwei große dänische Gewerkschaften beigetragen haben. Seit der Tatnacht hat die Polizei über 450 Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.

Im August war das Auto einer Familie aus Recklinghausen auf dem Rückweg aus dem Urlaub von einem 30 Kilogramm schweren Betonklotz getroffen worden. Unbekannte hatten mehrere Steine von einer Autobahnbrücke bei Odense auf der Insel Fünen geworfen. Eine 33-Jährige starb sofort, ihr 36 Jahre alter Ehemann wurde schwer verletzt. Der fünfjährige Sohn bekam nur Schrammen ab.

Quelle: wa.de

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