Büffeln leicht gemacht: So lernen Sie effektiv

+
Kennen Sie das? Die Prüfung steht vor der Tür und die Zeit wird immer knapper. Mit unseren Tipps lernen Sie stressfrei und effektiv.

Jeder kennt das Gefühl: Sie müssen für eine wichtige Prüfung lernen, die Zeit ist knapp und Ihnen raucht schon der Kopf, bevor Sie angefangen haben. Jetzt bloß keine Panik. Setzen Sie auf diese Lernmethoden, dann bekommen Sie das nötige Wissen schnell in Ihren Kopf.

Gut vorbereitet, ist halb gelernt

Lernen will gelernt sein. Verschaffen Sie sich im ersten Schritt einen Überblick über den Lehrstoff. Ordnen Sie dazu alle Materialen – etwa Skripte, Zusammenfassungen oder Buchausdrucke – inhaltlich ein. Versuchen Sie, Themenblöcke zu bilden, die Sie sich leicht merken. Müssen Sie zum Beispiel Jahreszahlen auswendig lernen, teilen Sie die Zeiten in Epochen ein und vergeben Sie dafür einprägsame Namen.

Anschließend erstellen Sie einen detaillierten Lernplan. Denken Sie an die Stundenpläne aus Ihrer Schulzeit zurück – was damals funktioniert hat, klappt auch heute noch. Tragen Sie ein, wann Sie welchen Themenblock bearbeiten. Rechnen Sie großzügig und verteilen Sie die „Lern-Häppchen“ gleichmäßig auf die einzelnen Tage. Planen Sie auch von Anfang an freie  Tage mit ein. So sehen Sie auf einen Blick, wann Sie den Lernmodus aus- und den Entspannungsmodus einschalten können. Das gibt Ihnen einen Motivationsschub, wenn das Lernen schwer fällt.

Die richtige Lernzeit finden

Jeder Mensch hat seine eigene „innere Uhr“, den Biorhythmus. Das heißt, die Leistungsfähigkeit schwankt je nach Tageszeit. Bei den meisten Menschen liegen die Leistungshöhepunkte laut der REFA-Normkurve am frühen Vormittag und am späten Nachmittag. Vielleicht gehören Sie aber zu den Menschen, die spätabends oder nachts am leistungsfähigsten sind. Achten Sie auf Ihren Biorhythmus und finden Sie Ihre individuelle Lernzeit. So pauken Sie wesentlich effektiver.

Achten Sie darauf, regelmäßig Pausen einzulegen. Sie sind notwendig, um das Gelernte im Kopf abzuspeichern. Als Faustregel gilt: alle zwei Stunden ist eine Verschnaufpause drin. Entweder ein paar Minuten, in denen Sie sich auf ein neues Thema einstimmen oder Sie machen einen längeren Spaziergang. Nach maximal vier Stunden ist eine mindestens einstündige Pause angebracht. Wenn Sie abends vom Lernen müde werden, zögern Sie den Schlaf nur durch Kaffee oder andere Hilfsmittel hinaus, wenn Sie Ihrem Zeitplan deutlich hinterher hinken.

Lernen mit Wohlfühl-Faktor im passenden Arbeitsumfeld

Es gibt unterschiedliche Lerntypen, die an entsprechend verschiedenen Arbeitsplätzen besser oder schlechter lernen. Grundsätzlich gilt: Lernen Sie dort, wo Sie sich wohl fühlen. Ist es das eigene Zuhause, sorgen Sie dafür dass Störenfriede wie Smartphone, Fernseher und Notebook ausgeschaltet bleiben. Damit Sie konzentriert pauken, stellen Sie Ihren Schreibtisch direkt an das Fenster. Frische Luft bringt Ihr Hirn auf Touren. Achten Sie zudem auf ausreichende Beleuchtung. Lernen Sie lieber außerhalb der eigenen vier Wände – etwa in der Bibliothek oder in einem Café – hilft es, sich an feste Rituale zu halten. Setzen Sie sich immer an den gleichen Platz. Nehmen Sie einen bestimmten Kugelschreiber oder eine spezielle Kaffeetasse mit in die Bibliothek. Alles, was Sie nur beim Lernen benutzen, programmiert das Gehirn durch Gewöhnung an Arbeit. So schalten Sie schneller in den Lernmodus um.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare