Wetterdienst warnt vor Sturmböen am Montagnachmittag

Sturm fegt ohne größere Schäden über NRW - Winter nicht in Sicht

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Symbolbild.

[Update 12 Uhr] Essen - Einen Sturm noch brachte der Herbst - das war's. Jetzt beginnt, zumindest für Meteorologen, der Winter. Aber ziemlich warm.

In der stürmischen Nacht von Sonntag auf Montag ist Nordrhein-Westfalen ohne größere Schäden davongekommen. Allerdings hatten die Feuerwehren viel zu tun, weil Gullys überliefen und abgebrochene Äste auf den Straßen lagen. In Erkrath bei Düsseldorf drohte bereits am Sonntagabend der Weihnachtsbaum in der Innenstadt umzustürzen. Feuerwehrleute sägten ihn ab.

In Gelsenkirchen standen in der Nacht zu Montag ganze Straßenzüge knietief unter Wasser, mehrere Autos blieben stecken. Auf der Autobahn 2 war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt, ein Baugerüst wehte um. Später habe sich die Lage beruhigt, berichtet die Polizei.

Seit Sonntag war das Tief Nils mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 106 Stundenkilometer über das Land gefegt. Die Spitzengeschwindigkeit stellte der Deutsche Wetterdienst in Hemer im nördlichen Sauerland fest.

Am Montagnachmittag wurden erneut Böen und heftiger Regen erwartet, besonders im Sauerland, im Siegerland und im Oberbergischen Land. In den nächsten Tagen entspreche das Wetter nicht dem meteorologischen Winteranfang am Dienstag, dem 1. Dezember, sagte Expertin Maria Hafenrichter vom Deutschen Wetterdienst. "Eis und Schnee sind nicht in Sicht, dafür ist es viel zu warm." Die milde Luft bringe sogar Temperaturen von zehn bis zwölf Grad. Die Wochenmitte werde trocken. - dpa

Quelle: wa.de

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