Steuersünder-Selbstanzeigen in NRW stark eingebrochen

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Aus Angst aufzufliegen, zeigen sich Steuersünder selbst an - in diesem Jahr jedoch deutlich weniger als noch 2014.

Düsseldorf - Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern ist im ersten Halbjahr 2015 in Nordrhein-Westfalen stark zurückgegangen. Grund für den Einbruch könnten die schärferen Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige sein.

Zwischen Januar und Juni hätten sich 2498 Steuerhinterzieher beim Finanzamt gemeldet, bestätigte ein Sprecher des NRW-Finanzministeriums einen Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Im selben Zeitraum 2014 waren es noch 4591 und damit fast doppelt so viele. 

Seit dem 1. Januar 2015 gelten in ganz Deutschland unter anderem geringere Straffreiheitsgrenzen und höhere Strafzinsen bei der Selbstanzeige. Schon damals hatte Finanzminister Norbert Walter-Borjans vermutet, dass die Zahl der Selbstanzeigen im Jahr 2015 geringer ausfallen könnte. - dpa

Quelle: wa.de

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