Staatsanwaltschaft legt Revision im Spatenstiel-Prozess ein

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Der Angeklagte im Spatenstiel-Prozess war freigesprochen worden.

Bielefeld - Nach dem überraschenden Freispruch im Spatenstiel-Prozess hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Das teilte ein Sprecher am Freitag mit.

Auch der Nebenklage-Anwalt kündigte an, das Urteil des Bielefelder Landgerichts vom Bundesgerichtshof überprüfen zu lassen. Am Donnerstag hatte das Gericht einen 29-Jährigen freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, in einem Streit einen 49-Jährigen Familienvater im ostwestfälischen Löhne mit einem Spatenstiel erschlagen zu haben. Der Jüngere habe in Notwehr gehandelt, begründeten die Richter ihr Urteil. Auf Notwehr habe sich nicht einmal die Verteidigung des 29-Jährigen berufen, sagte der Anwalt der Familie. Die Strafverteidiger waren von Körperverletzung ausgegangen und hatten in ihren Plädoyers eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten gefordert.

Die Staatsanwaltschaft ging von Totschlag aus und plädierte auf eine doppelt so lange Haftstrafe. - dpa

Quelle: wa.de

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