Staatsanwaltschaft Köln prüft mögliche Manipulation bei Herztransplantationen

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Symbolbild.

Köln - Im Falle einer möglichen Manipulation bei Herztransplantationen an der Universitätsklinik Köln prüft die Staatsanwaltschaft derzeit die Aufnahme von Ermittlungen. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag in Köln.

Der Staatsanwaltschaft liege erstmalig ein Prüfungsbericht der für Transplantationen zuständigen Prüfungs- und Überwachungskommission (PÜK) vor. Von der Universität Köln war am Montag keine Erklärung dazu zu bekommen. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete jedoch, ihm habe die Klinik bestätigt, dass bei sechs von 15 Herzoperationen Angaben über Medikamente gefälscht worden seien.

So hätten Patienten einen sogenannten Hochdringlichkeitsstatus erhalten, ohne den sie wenig Aussicht auf ein lebensrettendes Organ gehabt hätten. Mehrere Organspende-Skandale hatten in den vergangenen Jahren das Vertrauen in die Transplantationsmedizin erschüttert. - dpa

Quelle: wa.de

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