Im Endausbau 101 Kilometer von Hamm nach Duisburg

Spatenstich für neues Teilstück des Radschnellwegs durchs Revier

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Düsseldorf - Die Arbeiten am Radschnellweg quer durch das Ruhrgebiet gehen in die nächste Phase. Am Montag setzen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Bauminister Michael Groschek (beide SPD) den ersten Spatenstich für ein neues Streckenstück in Mülheim.

Der neue 600 Meter lange Abschnitt, der den Mülheimer Hauptbahnhof mit der Ruhr verbindet, soll im kommenden Jahr fertig werden, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Nach der Fertigstellung führt der Rad- und Fußweg über die Hochschule Ruhr West, die sich gerade im Aufbau befindet, zur neuen Ruhrpromenade, zum zentralen Rathausmarktplatz und zum Hauptbahnhof.

Genutzt wird eine stillgelegte Bahntrasse der Rheinischen Bahn. Die Baukosten von 5,3 Millionen Euro teilen sich Land, Bund und der Regionalverband Ruhr. Im Endausbau soll der rund 101 Kilometer lange Radschnellweg Hamm, Dortmund, Bochum, Essen, Mülheim und Duisburg verbinden.

Radschnellweg Ruhr RS1: Die offizielle Homepage

"Ich freue mich sehr, heute hier zu sein, denn eine tolle Idee wird Wegstück für Wegstück verwirklicht. Diese Idee reifte vor sechs Jahren im Kulturhauptstadtjahr: Für einen Tag war die A40, also der Ruhrschnellweg, fest in den Händen der Radfahrer und Fußgänger. Da wurde ganz deutlich: Es ist gut, wenn wir mehr Raum schaffen für diese Formen der Mobilität. Dieser Impuls von damals hat gewirkt, der Plan eines großen Radschnellwegs im Ruhrgebiet hat Gestalt angenommen und wird Realität“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. 

"Die Radmagistrale diagonal durch das Ruhrgebiet ist ein Gewinn für Berufspendler und Freizeitverkehr", sagte Verkehrsminister Michael Groschek. "Neben dem Ausbau der Autobahnen und dem Gleisausbau für den RRX ist der RS 1 Aufbruchssignal für neue Mobilität in der stau-geplagten Region."

An der Strecke durch Mülheim sollen Aussichtspunkte, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche mit Bänken entstehen. Vorgesehen ist, dass das Mülheimer Stück Mitte 2017 abgeschlossen ist. - eB/mit dpa-Material

Quelle: wa.de

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