Spätsommer vor Ende: Hitze genießen, bevor "Stephanie" kommt

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Essen - Kurz noch bleibt der Sommer in NRW: Bis Donnerstag sind Sonne und warme Temperaturen garantiert. Doch dann kommt das Tief "Stephanie" - und es könnte schnell ungemütlich werden.

Noch einmal hitzefrei, Sonne tanken, ins Freibad gehen: Das Ende des verlängerten Sommers in Nordrhein-Westfalen ist absehbar. Am Mittwoch wurde es mit Temperaturen über der 30-Grad-Marke ähnlich heiß wie tags zuvor: Am Dienstag war nur knapp der Temperaturrekord für einen Septembertag in NRW verpasst worden. In Geilenkirchen (Kreis Heinsberg) wurden 34,3 Grad gemessen, wie Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen sagte. Die absolut höchste September-Temperatur bleibt damit Herford mit 35,1 Grad am 16. September 1947 erhalten.

"So eine Hitzeperiode ist schon sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit", sagte Witt. Bereits um 10 Uhr am Mittwoch lagen die Temperaturen in Düsseldorf bei 27 Grad. Einige Schulen, unter anderem in Dortmund und Hagen, gaben für Mittwoch oder Donnerstag Hitzefrei oder setzen Kurzstunden an.

Doch irgendwann geht auch diese Hitzeperiode zu Ende. Am Donnerstag bleibt es mit 28 bis 29 Grad zwar noch warm. Von Südwesten bringt das das Tiefdruckgebiet "Stephanie" kühlere Meeresluft heran und beendet die spätsommerliche Hitzewelle. Das Wetter stelle sich mit deutlich sinkenden Temperaturen auf Herbst ein. In der Nacht zu Freitag rechnet der DWD im Übergang von der heißen zur kälteren Phase mit Gewittern und Starkregen. "Diese breiten sich von der Eifel in Richtung Teutoburger Wald aus", sagte Witt. - dpa

Quelle: wa.de

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