Conrad-von-Soest-Gymnasium

Soest richtet Notunterkunft für 150 Flüchtlinge ein

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Soest bekommt 150 Flüchtlinge zugewiesen.

Soest - Die Stadt Soest hat soeben mitgeteilt, dass in den Turnhallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet wird. Die Bezirksregierung Arnsberg hat am Mittwoch kurzfristig die Unterbringung von Flüchtlingen im Rahmen der Erstaufnahme in der Stadt Soest angekündigt.

Am frühen Morgen wurde die Stadtverwaltung telefonisch angewiesen, ab Donnerstag insgesamt 150 Menschen aufzunehmen, heißt es in der Mitteilung der Stadt Soest.

Die Stadtverwaltung richtet deshalb kurzfristig eine Notunterkunft in den beiden Sporthallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums am Paradieser Weg ein.

Umgehend nach der Ankündigung der Bezirksregierung habe Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) einberufen, heißt es weiter. Dieser Stab wird die Vorbereitung der Notunterkunft leiten und in den kommenden Tagen die Betreuung der Flüchtlinge sowie die Arbeit der beteiligten Behörden, Einsatzkräfte, Hilfsorganisationen und beauftragten Unternehmen koordinieren. Leiter des Stabes ist der Erste Beigeordnete Peter Wapelhorst.

Erstuntersuchung und Registrierung

Die Flüchtlinge werden zur Erstaufnahme in Soest eintreffen. Das heißt, in der Notunterkunft muss eine gesundheitliche Erstuntersuchung sowie die Registrierung der Menschen erfolgen, erläutert die Stadtverwaltung. Für diese Aufgabe hat die Stadt Soest das Kreisgesundheitsamt sowie die Ausländerbehörde des Kreises Soest um Amtshilfe gebeten.

Weitere Aufgaben des SAE sind die Herrichtung der Unterkunft mit mit Schlafgelegenheiten, die Verpflegung sowie die soziale Begleitung der Flüchtlinge. Bei dieser Arbeit kann der SAE auf umfassende Vorbereitungen zurückgreifen, welche die Stadtverwaltung bereits in den zurückliegenden Wochen für den Fall einer Notzuweisung getroffen hatte, erklärt die Stadt.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch viele Fragen ungeklärt. Die Stadtverwaltung bemüht sich, alle Betroffenen umfassend und frühzeitig zu informieren, wenn weitere Fakten wie über die Länge des Aufenthaltes der Flüchtlinge in den Notunterkünften bekannt sind.  

Darüber hinaus richtet die Stadtverwaltung ein Bürger-Telefon ein. Unter der Nummer 02921/103-5555 können sich die Soester über die Situation informieren oder ihre Hilfe anbieten. Diese Hotline ist von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Quelle: wa.de

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