Der perfekte Einstieg: So gelingt der Start im neuen Job

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Was ziehe ich an? Duze oder sieze ich die Kollegen? Wenn Sie ein paar Regeln befolgen, meistern Sie den ersten Tag im neuen Job spielend.

Am ersten Arbeitstag warten nicht nur neue Aufgaben, sondern auch viele unbekannte Gesichter auf Sie. Jetzt gilt es, einen guten Start im neuen Job hinzulegen. Mit unseren Tipps meistern Sie die Feuertaufe und hinterlassen bei Ihren Kollegen und Vorgesetzten den besten Eindruck.

Der perfekte Auftritt

Steht der erste Arbeitstag in der neuen Firma an, wollen Sie natürlich glänzen. Schließlich zählt der erste Eindruck nirgendwo mehr als im beruflichen Umfeld. Die wichtigste Regel für Ihren perfekten Auftritt ist Pünktlichkeit. Informieren Sie sich vorher, wie Sie zur Ihrer Firma mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto gelangen. Planen Sie sich zur Absicherung vor Staus und Verspätungen eine halbe Stunde mehr Zeit ein. Falls Sie merken, dass Sie es nicht pünktlich schaffen, informieren Sie sofort Ihren Vorgesetzten.

Überlegen Sie sich rechtzeitig, welches Outfit Sie zum Start im neuen Job anziehen. Gibt es einen Dresscode in der Firma, halten Sie sich daran. Sind sie unsicher, setzten Sie auf schlichte und unbunte Kleidung. Schließlich steht am ersten Tag nicht der eigene Stil im Vordergrund, sondern Ihre Bereitschaft, sich in der unbekannten Umgebung zu integrieren. Mit der passenden Kleidung, welche Sie zum Beispiel in ausgewählten Online Shops finden können, setzen Sie ein positives Signal.

Der richtige Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten

Das Kennenlernen der Kollegen und Vorgesetzten im neuen Job ist die erste Bewährungsprobe. Überlegen Sie sich ein paar Sätze, mit denen Sie sich kurz vorstellen. Begrüßen Sie jeden mit einem angemessen festen Händedruck und nennen Sie immer Ihren vollständigen Namen. Überlassen Sie ihrem Gegenüber die Entscheidung, ob geduzt oder gesiezt wird. So vermeiden Sie peinliche Situationen. Gerade ältere Angestellte versuchen durch Siezen die Rangordnung zu bewahren. Bricht ein Neuling diese Regel, macht er sich schnell unbeliebt.

Verhalten Sie sich zuvorkommend und höflich. Stellen Sie Ihr Handy lautlos, verschicken Sie keine SMS während der Arbeitszeit und führen Sie keine Privattelefonate. Emails, die nichts mit dem Job zu tun haben, sind tabu. Gleiches gilt für Kaugummikauen. Behalten Sie eine selbstbewusste, aber nicht arrogante Körperhaltung bei.

Nutzen Sie die Mittagspause, um die Mitarbeiter Ihrer Firma besser kennenzulernen. Hören Sie Ihren Gesprächspartnern gut zu und fragen Sie interessiert nach. Zu den No-Gos gehören Lästereien über Ihren alten Arbeitgeber. Geben Sie zudem nicht allzu viele Details aus Ihrem Privatleben preis. Wer gleich von intimen Problemen erzählt, überfordert die Kollegen.

Bei der Einarbeitung punkten

Zu Beginn Ihrer Einarbeitung müssen Sie wahrscheinlich viel lesen, etwa Projektbeschreibungen, Zielvorgaben oder Protokolle. Klären Sie davor ab, an wen Sie sich bei Fragen wenden können. Stellen Sie dringende Fragen  sofort und notieren Sie sich weniger wichtige Themen für später. Vermeiden Sie, wegen jeder Kleinigkeit nachzufragen. Das nervt nicht nur Sie und den Mitarbeiter, sondern kostet auch Arbeitszeit.

Seien Sie für Ihre neuen Kollegen jederzeit ansprechbar. Nehmen Sie sich Zeit, wenn ein Mitarbeiter mit einer Aufgabe oder einer Bitte an Sie herantritt. Zeigen Sie von sich aus Aktivität und warten Sie nicht darauf, dass Ihnen jemand Aufgaben vorgibt.

Fragt Ihr Chef am Ende des Tages nach, wie Ihr erster Eindruck vom neuen Job ist, verzichten Sie auf Kritik und konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte. Erzählen Sie, wo Sie Ihre Erfahrung nutzen konnten, um sich einzubringen und wo Sie noch Einarbeitungsbedarf sehen. Fragen Sie bei Dienstschluss zunächst bei Ihren Kollegen nach, ob noch weitere Aufgaben anliegen. Erst dann brechen Sie in den verdienten Feierabend auf.

Quelle: wa.de

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