Geldverleiher vier Jahre nach Verschwinden in Erdgrab entdeckt

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[Update] Hagen - Mehr als vier Jahre nach dem Verschwinden eines privaten Geldverleihers aus Velbert (Kreis Mettmann) ist die Leiche des Mannes aufgetaucht. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. 

Spaziergänger hatten den Schädel des Opfers in einem Naturschutzgebiet an der Ruhr in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) entdeckt. Ein Suchtrupp fand später weitere Skelettteile und ein Mäppchen mit persönlichen Dokumenten im Erdboden verscharrt. 

Tierfraß und Überschwemmungen hätten dazu geführt, dass der Schädel etwas entfernt lag und Skelettteile fehlten, teilte die Mordkommission am Mittwoch in Hagen mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verleihgeschäfte des Mannes Ursache für seinen Tod waren. Vermutlich hätten mehrere Beteiligte die Leiche in das unzugängliche Gebiet geschleppt. 

Die damalige Ermittlungen im Bereich der Schuldner waren nach einem Jahr eingestellt worden. Jetzt werden die Akten wieder geöffnet. Der Metallarbeiter hatte den Geldverleih nebenbei im Bekanntenkreis betrieben. Im Frühjahr 2012 wollte er noch mit einem Bekannten von Velbert nach Gelsenkirchen fahren, um sich ein Elektrogeschäft anzusehen, war aber plötzlich verschwunden. 

Die Polizei sucht Zeugen, die etwas zu dem Verschwinden des Velberter Resat Özdemir sagen können. 

Die Mordkomission Hagen sucht nach Zeugen, die Hinweise darauf geben können, was mit Resat Özdemir am Tag seines Verschwindens, dem 5. April 2012, geschah. Seit jenem Gründonnerstag fehlt von dem Familienvater jede Spur. Die zuständige Mordkommission hat ein Bild und eine Beschreibung des Velberters veröffentlicht. 

zur Mitteilung der Polizei Hagen 

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 02331/986-2066 oder per Email an hinweise.hagen@polizei.nrw.de zu melden oder Verbindung mit jeder anderen Polizeidienststelle aufzunehmen. - dpa

Quelle: wa.de

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