500 Aachener Schüler proben Erdbeben-Ernstfall

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Wie man sich im Falle eines Erdbebens blitzschnell richtig verhält, lernten 500 Schüler bei einer Ernstfall-Probe in Aachen.

Aachen - Erdbeben-Alarm in einer Aachener Schule: "Was würdet Ihr tun, wenn es in 5,4,3,2,1 ein Erdbeben gibt", zählte eine Stimme den Fall der Fälle durch die Lautsprecher in den Klassen herunter.

Mitten im Unterricht tauchten die Schüler lautlos unter die Tische ab, Hände und Arme schützend über Kopf und Nacken - so wie sie es vorher in der Aula gelernt hatten. Runter, Deckung und warten.

500 Schüler beim "Shake-Out-Day"

Rund 500 Schüler machten am Donnerstag bei der Erdbebenübung im Aachener Einhard Gymnasium mit, dem nach Angaben der RWTH Aachen ersten "Shake-Out Day" in Deutschland.

Dabei üben Menschen weltweit in Erdbebengebieten, wie sie sich schützen können. In Aachen war die Übung Abschluss einer Kooperation zwischen der Schule und Geowissenschaftlern der Uni.

Region Aachen stärker im Erdbeben-Fokus

Die Übung hat einen ernsten Hintergrund: Die Erdbebengefahr ist nach Angaben von Fachleuten in Nordrhein-Westfalen im internationalen Vergleich zwar mäßig. Aber ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,5 bis 7 halten sie in der Rheinischen Bucht für durchaus möglich.

Das stärkste jemals mit Messinstrumenten registrierte Beben in Nordwesteuropa war 1992 das "Roermond-Beben" am 13. April 1992 mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala mit starken Auswirkungen in die Aachener Region und darüber hinaus. - dpa

Quelle: wa.de

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