Teile des Kreises Soest betroffen

Schutz gegen Geflügelpest: Stallpflicht auch in Lippetal, Welver und Möhnesee

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Düsseldorf - Das NRW-Umweltministerium hat gegen die Verbreitung des hoch ansteckenden Vogelgrippe-Virus H5N8 in NRW 16 Risikogebiete festgelegt. Unter anderem muss in Teilen des Kreises Soest ab Dienstag Nutzgeflügel aufgestallt werden. Die Bereiche, in denen die Tiere nicht mehr im Freien leben dürfen, werden von den Kreisen bestimmt.

Die Allgemeinverfügung, die auf der jeweiligen Homepage veröffentlicht wird, dürfte die Schutzsäume am Möhnesee (in einer Entfernung von 1000 Metern) sowie in einem Abstand von 500 Metern entlang der Lippe und der Hellinghäuser Mersch, am Zachariassee in Lippstadt, an der Lippe im Gebiet Disselmersch sowie an den Ahsewiesen in den Orten Lippetal und Welver betreffen. 

Das sind die Risikogebiete im Kreis Soest

Die Areale wurden an den Flugrouten und Rastplätzen von Wildvögeln ausgewählt, denn sie gelten als mögliche Überträger des Vogelgrippe-Virus. Die Sicherheitsbestimmungen beinhalten auch Hygiene-Auflagen und Verbote von Geflügelmärkten.

Von Dienstag an gilt Stallpflicht für Nutzgeflügel in Teilen von Ostwestfalen-Lippe sowie des Niederrheins und des Münsterlandes, wie das NRW-Landwirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Betroffen sind auch Bereiche von Soest, Bottrop, Düsseldorf und Leverkusen. 

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des Umweltministeriums

Seit Anfang November wurde die H5N8-Variante der aktuellen Vogelgrippe-Epidemie in Deutschland mehrfach bei verendeten Wildvögeln nachgewiesen. Am Wochenende mussten in Schleswig-Holstein 30.000 Hühner in einem Zuchtbetrieb getötet werden, nachdem dort Geflügelpest festgestellt worden war. Der Erreger gilt als ungefährlich für Menschen, er ist aber eine erhebliche Bedrohung für Hausgeflügel. - mit dpa

Quelle: wa.de

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