Bodybuilding-Wettkampf: Schuss nach Zoff um richtige Bräune

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Symbolbild

Rheinbach - Der blutigen Eskalation eines Streits auf einer Bodybuilding-Meisterschaft in Rheinbach soll ein Zoff um das richtige Auftragen von Bräunungsfarbe vorausgegangen sein.

"Das kann man so bestätigen", sagte der Bonner Oberstaatsanwalt Robin Faßbender am Dienstag. Zuvor hatten der Kölner "Express" und die "Bild" darüber berichtet. Demnach ging der Begleiter eines Bodybuilders ein sogenanntes Eincremer-Team an, weil dieses den Bräunungston nicht richtig auf den Körper des Athleten aufgetragen habe.

Die Eskalation folgte später vor der Halle. Der 34-Jährige soll dabei auf den Eincremer geschossen haben, mit dem er sich zuvor schon gezofft hatte. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Am Dienstag lief weiter die Fahndung nach dem flüchtigen Mann. Die Tat ereignete sich am Sonntag. Dabei war ein 44-Jähriger angeschossen und schwer verletzt worden.

Ihm seien die Streitigkeiten um die Farbe ebenfalls zugetragen worden, berichtete Veranstalter Dirk Kau. Die Bräunung sei ein Service für die Athleten, sie zahlten dafür eine Gebühr. Der mutmaßliche Täter sei aber auch in anderen Zusammenhängen unangenehm aufgefallen, unter anderem mit Beleidigungen. "Der hat überall Streit gesucht", sagte Kau. Nach dem Vorfall mit den Eincremern in der Halle sei er von der Security vor die Tür gesetzt worden. "Ich nehme an, er hatte die Waffe im Auto liegen", sagte Kau. - dpa

Quelle: wa.de

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