Schlag gegen organisierte Rauschgiftkriminalität

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Hagen - Der Polizei und der Staatsanwaltschaft Hagen gelingt in internationaler Zusammenarbeit mit spanischen Behörden ein Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität

Bei der Staatsanwaltschaft Hagen und dem Polizeipräsidium Hagen, Abteilungen für Organisierte Kriminalität, wurde seit August 2015 ein Ermittlungsverfahren gegen eine im internationalen Rauschgifthandel agierende albanisch-stämmige Gruppierung geführt. 

Die Ermittlungen ergaben, dass sich der familiär in Hagen ansässige 43-jährige Haupttäter unter falschen Personalien illegal in Spanien aufhielt. Wie die Polizei berichtet, betrieb er dort  mit mehreren Mittätern professionelle Cannabisplantagen. 

Staatsanwaltschaft und Polizei setzten sich daraufhin mit den spanischen Behörden in Verbindung. Dort leitete die Guardia Civil ein parallel geführtes Ermittlungsverfahren ein. Seit August dieses Jahres schlugen die Fahnder dann sowohl in Deutschland als auch in Spanien zu und vollstreckten in enger Abstimmung mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Raum Hagen und in der Region Almeria. 

Im Rahmen dieser Maßnahmen konnten neben gefälschten Ausweispapieren, Mobiltelefonen, Unterlagen und Computern auch mehr als 100 Schuss Munition bei Mittätern aus Hagen und Düsseldorf aufgefunden werden. In Spanien wurden fünf videoüberwachte Cannabisplantagen aufgefunden und abgebaut. 

Neben anderen Beweismitteln konnten 1700 Cannabispflanzen, fast 6 Kg Marihuana, 0,5 kg Haschisch, halluzinogene Pilze und eine Pistole sichergestellt werden. Der 43-jährige Haupttäter und 9 weitere Männer wurden in Spanien der Untersuchungshaft zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: wa.de

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