Skippy ist da

Herrenloses Känguru hüpft durch Rotthausen

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Ein Känguru wurde am Samstag zwischen Rotthausen und Breckerfeld gesichtet. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich um das Känguru handelt, das im Hochsauerlandkreis für Aufsehen sorgte.

Schalksmühle - War es tatsächlich Skippy? Ausgeschlossen ist das nicht – sagt zumindest die Polizei. Besorgte Anwohner alarmierten in der Nacht zu Samstag die Polizei in Halver. Sie meldeten ein flüchtiges Känguru zwischen Rotthausen und Breckerfeld.

Für die Beamten sollte es ein tierischer Einsatz der besonderen Art werden. „Die Beamten fuhren sofort raus und begannen mit der Fahndung“, berichtete am Sonntag ein Sprecher der Kreispolizeibehörde. Zeugen hätten erklärt, das Känguru sei über einen Feldweg geflüchtet. Das Gebiet wurde umgehend von den Beamen durchsucht – allerdings bislang erfolglos.

„Es könnte tatsächlich sein, dass es sich um das Känguru handelt, das in den vergangenen Wochen im Hochsauerlandkreis immer mal wieder gesichtet wurde“, sagte der Polizist. Seit einigen Wochen gibt es im Nachbarkreis immer wieder Meldungen von besorgten Anwohnern, die das Tier, das mittlerweile unter dem Namen Skippy bekannt ist, gesehen haben wollen. Im Internet gibt es beispielsweise ein Video, indem das Känguru über einen Friedhof in Bigge hüpft. Sogar in der Innenstadt von Brilon wurde es bereits gesehen. Im Märkischen Kreis gab es bislang allerdings noch keine Meldungen. Jedoch habe es schon länger keine Sichtungen mehr gegeben. Die Spuren verlaufen sich am 20. Juli im Bereich Bigge.

Bei dem flüchtigen Tier soll es sich um ein Bennett-Känguru handeln. Woher es kommt, ist bislang noch völlig unklar. Wie aus dem Nichts tauchte Skippy erstmals Ende Juni in Brilon auf. Eine Vermisstenmeldung liegt den Beamten nicht vor. Sollte es jedoch gelingen, das Tier einzufangen, würde es in Medebach-Österwiesen untergebracht. Dort lebt eine Familie, die auf die Haltung der Tiere spezialisiert ist und sich bereit erklärt hat, das Känguru aufzunehmen.

Ob es sich nun wirklich um das Känguru aus dem Sauerland handelt, ist aber noch unklar. Weitere Sichtungen habe es am Wochenende nicht gegeben. Zumal sich das Tier eigentlich überwiegend zwischen Olsberg und Brilon aufgehalten habe. „Trotz sofortiger Fahndung, konnten wir das Tier nicht stellen. Es ist weiter flüchtig“, scherzt der Polizeibeamte.

Quelle: wa.de

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