Prozess beginnt

Säugling misshandelt und ermordet: Eltern vor Gericht

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Grablichter, Blumen und Plüschtiere erinnerten an den erst 19 Tage alten Säugling, der am 21. Oktober in Mönchengladbach ums Leben gekommen ist . Am 19. April beginnt ein Prozess gegen den Vater, der das Kind misshandelt und ermordet haben soll.

Mönchengladbach - Als die Mutter nach der Geburt mit dem kleinen Leo nach Hause kam, soll der Vater eifersüchtig geworden sein und sein Kind schließlich ermordet haben. Die Eltern stehen jetzt vor Gericht.

Über vier Stunden soll der Vater seinen neugeborenen Sohn misshandelt, sexuell missbraucht und am Ende mit Schlägen auf die Tischkante ermordet haben. Der kleine Leo war 19 Tage alt. Die Mutter hat nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Zeit so getan, als würde sie schlafen. Die Eltern müssen sich dafür ab Dienstag vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. 

Die Anklage wirft dem 26 Jahre alten Mann Mord vor und seiner 25-jährigen Frau Totschlag durch Unterlassen, weil sie nicht eingegriffen habe. Als Mutter und Sohn nach der Geburt zuhause waren, sei der Vater zunehmend eifersüchtig auf den kleinen Leo geworden und habe den Säugling als Rivalen um die Liebe zu seiner Frau verstanden, stellt die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage fest. Schon kurz nachdem das Kind zuhause war, habe er es vier Mal geschlagen und durch körperlichen Druck misshandelt. - dpa

Quelle: wa.de

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