Verwaltungsgericht Minden hat getagt

Klage scheitert: Millionen-Blitzer am Bielefelder Berg darf bleiben

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Der Blitzer am Bielefelder Berg darf bleiben: Das Verwaltungsgericht Minden hat die Klage eines Autofahrers als unbegründet abgewiesen.

[Update 14.53 Uhr] Minden/Bielefeld - Die umstrittene Radarfalle zur Kontrolle des Tempolimits am Bielefelder Berg an der A2 darf in Betrieb bleiben. Das Verwaltungsgericht Minden hat am Freitag die Klage eines Autofahrers gegen die dortige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 Stundenkilometer als unbegründet abgewiesen.

Die Behörden hätten glaubhaft dargelegt, dass die dreispurige Autobahn an der Stelle zu kurvenreich, zu schlecht einsehbar, zu steil und zu stark befahren sei, um höhere Geschwindigkeiten zu zulassen.

Zur Überwachung darf auch die Blitzanlage weiter scharf geschaltet bleiben, die zu einer der einträglichsten in ganz Nordrhein-Westfalen gehört. Rund 400 Autofahrer pro Tag fahren hier im Durchschnitt zu schnell. 

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Allein 2016 rechnet die Stadt Bielefeld mit 7 Millionen Euro Einnahmen. Der Anwalt des klagenden Autofahrers will nun eine Berufung gegen das Urteil prüfen. - dpa

Quelle: wa.de

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