Radschnellweg Ruhr kann weitergeplant werden

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Essen/Dortmund/Hamm - Die Planung des 101 Kilometer langen Radschnellwegs Ruhr (RS1) zwischen Hamm und Duisburg ist einen Schritt vorangekommen.

In allen Kommunen gebe es jetzt einen Grundsatzbeschluss, das Projekt weiterzuverfolgen, sagte am Freitag ein Sprecher des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Essen. Am Donnerstag hatte der Rat der Stadt Dortmund für eine Fortsetzung der Planung gestimmt.

Beteiligt sind zehn Revierstädte und der Kreis Unna. Ein Teilstück in Essen ist bereits in Betrieb, am 27. November wird ein weiterer, fünf Kilometer langer Abschnitt zwischen Essen und dem Mülheim an der Ruhr freigegeben.

Knackpunkte sind noch die Gesamtkosten von 180 Millionen Euro – RVR und Kommunen hoffen auf eine großzügige Beteiligung von Bund und Land – sowie die Streckenführung in Bochum und Dortmund. Dort gibt es noch Diskussionen über Engstellen. Dortmund hatte deshalb zwischenzeitlich gedroht, aus dem Projekt auszusteigen.

Grundsätzlich soll die vier Meter breite Fahrradautobahn möglichst gradlinig und kreuzungsfrei verlaufen. Eine Ausnahme hat sich Mülheim ausbedungen, wo der Schnellweg als „Boulevard“ geführt werden soll. - dpa/jf

Quelle: wa.de

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