Polizei zieht Motorrad-Raser in NRW aus dem Verkehr

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NRW - Kurvige Straßen in der Eifel, im Sieger- und Sauerland sind bei Motorradfahrern beliebt. Manche werden zu gefährlichen Rasern. Gegen sie ging die Polizei am Wochenende vor.

Die Polizei hat am Wochenende mit gezielten Kontrollen an bekannten Motorradstrecken in NRW mehrere Raser aus dem Verkehr gezogen. Rund 250 Einsatzkräfte hatten sich sich am Samstag an Kontrollstellen in Eifel, Sauer- und Siegerland postiert, die als Raserschwerpunkte gelten. Auch am Sonntag wurden zusätzliche Kräfte eingesetzt. In einer ersten Bilanz aus dem Sauerland hieß es bei der Polizei im Märkischen Kreis, es seien Fahrverbote verhängt, Verwarngelder erhoben und Ordnungswidrigkeiten angezeigt worden.

"Zu schnelles Fahren bleibt bei Bikern der Killer Nr. 1", hatte Innenminister Ralf Jäger (SPD) zur Begründung der Aktion gesagt. "Eine kleine Gruppe von Rasern gefährdet sich und alle anderen Verkehrsteilnehmer." Um sie zu bremsen, setzte die Polizei allein am Samstag mehr als 50 Blitz- und Laser-Geräte sowie Video-Motorräder ein. Auch in Wuppertal waren zahlreiche Beamte beteiligt. In Aachen hieß es am Sonntag bei der Polizei ebenfalls: "Wir sind verstärkt unterwegs."

In diesem Jahr sind laut Innenministerium bereits 34 Motorradfahrer auf NRW-Straßen ums Leben gekommen - doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Daher solle es nicht bei einer einmaligen Blitz-Aktion bleiben, sondern weitere Intensivkontrollen an den kommenden Wochenenden geben. - dpa

Quelle: wa.de

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