Auch für Raub verantwortlich

Polizei nimmt "Gruselclown" in Dortmund fest 

Dortmund - Ein 21-Jähriger versetzte am Samstag um 13.25 Uhr in Dortmund Passanten am Gelände des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Angst und Schrecken. Wenig später wurde der Mann festgenommen. Wie sich dann herausstellte, war er auch für einen Raub am Vortag verantwortlich.

Eine Geschädigte, eine 43-jährige Dortmunderin, besuchte mit ihren beiden 10- und 13-Jahren alten Töchtern zum Tatzeitraum eine Schulveranstaltung und hielt sich hierfür auf dem Schulhof auf. 

Plötzlich rannte eine unbekannte Gestalt auf sie zu. Dabei schrie diese Gestalt und hielt eine Schaufel drohend über den Kopf. Der Täter trug dabei eine Maske in Form eines Totenkopfes. 

Die beiden Kinder brachen sofort aus Angst in Tränen aus und auch die Dortmunderin fuhr der Schock durch die Glieder. Nach erster eigener Aussage wirkte die Szene so, als würde der Unbekannte jeden Moment auf sie und ihre Kinder einschlagen. 

Glücklicherweise näherten sich zu diesem Zeitpunkt Zeugen und sprachen den Unbekannten an. Dieser zog sich daraufhin sofort zurück.

Kurz darauf verständigte die Geschädigte die Polizei. 

Ein Streifenteam nahm bei Eintreffen eine verdächtige Person im Garten eines angrenzenden Wohngebäudes wahr. Mit Hilfe des Bewohners konnten sich die Beamten unbemerkt dem Verdächtigen im Garten nähern. 

Als der Unbekannte einen der Beamten bemerkte, setzte dieser seine Maske auf und hob die Schaufel. Daraufhin gaben sich die Beamten lautstark als Polizisten zu erkennen und sprachen den "Clown" zu Boden. 

Dieser war durch das konsequente Auftreten der Beamten seinerseits so beeindruckt, dass er sich widerstandslos festnehmen ließ.

Der 21-Jährige Mann wurde daraufhin zur Wache gebracht. Im Laufe der Ermittlungen stellte er sich ebenfalls als Tatverdächtiger für einen Raub auf einen Autofahrer in Duisburg vom Vortag heraus.

Dem Tatverdächtigen droht nun ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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