Am Pfingstwochenende viele Tote und Verletzte bei Unfällen in NRW

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Am Pfingstwochenende kam es in NRW zu zahlreichen tödlichen Unfällen.

Düsseldorf - Blutiges Pfingstwochenende auf den Straßen in NRW: Zahlreiche Menschen kamen bei schweren Unfällen ums Leben. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Fahrer eines Linienbusses in Köln.

Auf den Straßen Nordrhein-Westfalens sind am Pfingstwochenende bei schweren Unfällen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. 

Mit leichten Verletzungen noch vergleichsweise glimpflich davon kamen am Sonntag 19 Fahrgäste eines Kölner Linienbusses. Der 57 Jahre alte Fahrer und ein Fahrgast wurden allerdings schwer verletzt, als der Gelenkbus von der Straße abkam und gegen einen Hochspannungsmast prallte. 

Die Polizei vermutet, dass der Mann am Steuer des Busses wegen plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. 

Tödlich endete dagegen für eine 60-Jährige der Zusammenstoß ihres Wagens mit einem Baufahrzeug auf der Autobahn 43 zwischen Sprockhövel und Witten-Herbede. Aus ungeklärter Ursache war die Frau von der Fahrbahn abgekommen und frontal in das in einer Baustelle abgestellte Auto geprallt. 

Äußerst tragisch endete auch ein Unfall für einen 24 Jahre alten Autofahrer: Er verlor seine Eltern, als sein Wagen an einem Bahnübergang in Gütersloh mit einer Ausflugsbahn zusammenstieß. Während der 24-Jährige den Unfall schwer verletzt überstand, seien sein Vater (45) und seine Mutter (43) auf der Stelle tot gewesen, teilte die Polizei mit. Im Zug wurde niemand verletzt. 

Das rote Blinklicht, das an dem unbeschrankten Bahnübergang vor nahenden Zügen warne, habe nach Polizeiangaben zum Zeitpunkt des Unfalls funktioniert. 

Auf einer Landstraße im Ennepe-Ruhr-Kreis erfasste ein 35-jähriger Autofahrer drei dunkel gekleidete Männer im Alter zwischen 19 und 34 Jahren, die auf der unbeleuchteten Fahrbahn unterwegs waren. Einer von ihnen starb. Die beiden anderen Männer wurden schwer verletzt. Auch die Beifahrerin im Auto erlitt leichte Verletzungen. 

Bei Brilon im Hochsauerlandkreis verlor ein 51-jähriger Autofahrer auf glatter Fahrbahn einer Landstraße die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Ein Hagelschauer hatte nach Polizeiangaben die Straßenglätte verursacht. 

In Schmallenberg (Hochsauerlandkreis) starb ein 57 Jahre alter Fahrradfahrer. Er war am Samstagabend aus ungeklärter Ursache in einer scharfen Kurve von der Straße abgekommen, einen Abhang hinunter gefallen und gegen eine felsige Böschung geprallt. 

Ebenfalls im Hochsauerlandkreis kam auf einer Landstraße bei Olsberg eine 23 Jahre alte Autofahrerin ums Leben. Sie war am Samstagabend in einer Kurve von der Straße abgekommen. Als sie gegenlenkte, überquerte der Wagen die gesamte Straße, stürzte einen Abhang hinunter und prallte gegen einen Baum. Die Frau war sofort tot. Ihr gleichaltriger Beifahrer wurde lebensgefährlich verletzt. 

Am Samstagmorgen wurde in Kerpen im Rhein-Erft-Kreis ein 70 Jahre alter Mann von einem Auto überfahren. Der Mann wollte eine Landstraße überqueren. Ein Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen. Seine Beifahrerin erlitte einen Schock. 

Bereits am Freitag starb eine 15-jährige Mitfahrerin bei einem Unfall mit einem Quad. Die gleichaltrige Fahrerin war auf einer Landstraße im oberbergischen Waldbröl eine Böschung hinabgestürzt. Warum das Quad von der Straße abkam, blieb zunächst unklar. Die jugendliche Fahrerin hatte keinen Führerschein.

Auf eine Kreisstraße in Arnsberg geriet am Freitagabend ein 26 Jahre alter Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen Lastwagen. Für ihn kam ebenfalls jede Hilfe zu spät. Die Insassen im Lkw blieben unverletzt.

Quelle: wa.de

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